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eTEACHiNG-Weiterbildung 2016 erfolgreich beendet

Von der UP2date-Redaktion

Am 18. November war es für die 13 Teilnehmenden des eTEACHiNG-Programms soweit: nach sieben Monaten Weiterbildung hatten sie es geschafft. Fünf obligatorische Workshops zu Grundlagen des Einsatzes digitaler Medien in der Hochschullehre, frei nach individuellen Interessen wählbare Angebote zu Methoden des E-Teaching, zu Lernplattformen oder zur Erstellung digitaler Lehr-Lerninhalte und sieben Online-Phasen liegen hinter den Lehrenden. „Dieses Programm ist recht anspruchsvoll, wenn es neben der eigenen Lehr- und Forschungstätigkeit absolviert wird“, sagt Marlen Schumann vom Bereich Lehre und Medien am ZfQ, an dem das Weiterbildungsprogramm verantwortet und durchgeführt wird. Dennoch haben mit einer Ausnahme fast alle angemeldeten Teilnehmenden die erforderlichen Workshops und Online-Aktivitäten besucht bzw. durchgeführt, auch wenn etwa kurz vor Beginn des Semesters der Zeitplan der Lehrenden besonders eng gestrickt ist. 

Marlen Schumann, die das Weiterbildungsprogramm, das ursprünglich mal für Lehrende aller brandenburgischen Hochschulen durchgeführt wurde, seit langer Zeit mitorganisiert und betreut, hebt Besonderheiten des zurückliegenden Durchgangs hervor. „Erstaunlich war die vergleichweise hohe Zahl an Lehrenden aus den Fachdidaktiken bzw. aus der Lehrer*innenbildung.“ Es sei zwar schade, dass dieser Austausch nicht mehr hochschulübergreifend erfolgen könne, es habe aber auch Vorteile, die Weiterbildung ausschließlich für Lehrende der Universität Potsdam durchzuführen. „Man bekommt einen breiteren Einblick in die E-Learning-Aktivitäten in den einzelnen Fachbereichen der eigenen Hochschule. Als Weiterbildungsdurchführende kommen wir näher an die Lehrenden und ihre individuellen Projekte heran. Neben der intensiven Zusammenarbeit mit uns – durch individuelle Begleitung und Beratung –  spürt man auch eine stärkere Verbundenheit unter den Teilnehmenden.“, hebt Schumann hervor. Hier nahm sie eine große Motivation bei den Teilnehmenden wahr, die Qualität der Lehre durch den bewussten Einsatz von Medien zu steigern. 

Der gegenseitige Austausch wird nicht nur von den Teilnehmenden geschätzt und hätte gerne - so deren Feedback - einen noch größeren Anteil an der Gesamtzeit der Weiterbildungsaktivitäten ausmachen können. Auch für Marlen Schumann war es schön zu sehen, wie die Teilnehmenden aus eigenem Interesse und über Fächergrenzen hinweg ins Gespräch gekommen sind. Dass die Weiterbildung mit einem berufsqualifizierenden Zertifikat abschließt, schien nicht immer eine wichtige Rolle zu spielen, denn eine Teilnehmerin resümierte die letzten Monate mit den Worten: „Ich habe es ja für mich und meine Lehre gemacht.“

An den E-Teaching-Konzepten, die alle Lehrenden im Rahmen der Weiterbildung für ihre eigene Lehre erstellen mussten, wurde deutlich: „Alle Teilnehmenden haben ihre bisherige Lehre reflektiert, an konkreten Herausforderungen angesetzt oder bisherige Praktiken weiterentwickelt, alles unter Einsatz verschiedener digitaler Werkzeuge.“ Einige Konzepte wurden zudem im aktuellen Wintersemester in die Praxis überführt, so dass die ersten Erfahrungen bereits im Abschlussworkshop geteilt werden konnten.