uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Eindrücke aus den Deutschkursen


Projektbeschreibung

Mit der Umsetzung des "Refugee Teachers Program" erprobt die Universität Potsdam von April 2016 bis März 2019 ein Qualifikationsprogramm für geflüchtete Lehrer/innen. Das Programm wird durch Mittel des Brandenburger Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) finanziert.

Das zentrale Anliegen des Projektes ist es, geflüchteten Lehrer/innen zu einem Berufseinstieg in das Brandenburger Schulsystem zu verhelfen und damit berufliche Perspektiven für ihre Zukunft entsprechend der vorliegenden fachlich-pädagogischen Qualifikation aufzubauen. Angesprochen werden geflüchtete Akademiker/innen, die im Ausland ein Lehramtsstudium erfolgreich absolviert haben, bereits als Lehrer/in an einer Schule im Herkunftsland gearbeitet haben und in Deutschland als Lehrkraft an einer Schule arbeiten möchten.

Dazu nehmen die ausgewählten, geflüchteten Lehrer/innen im "Refugee Teachers Program" an einem mehrstufigen Programm in einem kompakten Zeitraum von 1,5 Jahren teil. Neben Deutsch-Intensivkursen, die sich über die gesamte Projektlaufzeit erstrecken, besuchen die Projektteilnehmenden fachdidaktische und schulpädagogische Seminare. Abgerundet wird das Programm durch ein Hospitationspraktikum, mit welchem Einblicke in das Bildungsverständnis und Schulsystem in Deutschland/Brandenburg sowie ein Austausch mit erfahrenen Lehrkräften ermöglicht werden.

 

Das "Refugee Teachers Program" besteht aus drei Modulen, die aufeinander aufbauen:

Modul 1- Deutsch-Intensivkurs (mit dem Ziel B1)
Modul 2 - Deutschkurs (mit dem Ziel B2)
- Schulpädagogisches Seminar
- Begleitendes Hospitationspraktikum
- Fachsprachliche Lernbegleitung
- Fachdidaktik oder Computerkurs
Modul 3- Deutsch-Intensivkurs (mit dem Ziel C1)

 

Die vielfältigen Bildungsangebote werden von unterschiedlichen Bereichen und Institutionen der Universität Potsdam verantwortet. Dazu zählen: das International Office, das Zentrum für Sprachen und Schlüsselkompetenzen, das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung, der Lehrstuhl für Empirische Unterrichts- und Interventionsforschung, das Zentrum für Informationstechnologie und Medienmanagement, Lehrstuhl für Didaktik und Mathematik, der Lehrstuhl für Wahrscheinlichkeitstheorie, der Lehrstuhl für Didaktik der Anglistik und Amerikanistik mit dem Schwerpunkt interkulturelles Lernen.


Projektpersonalstruktur

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Miriam Vock

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen: Maya Nyagolova & Dr.in Anna Aleksandra Wojciechowicz 

Studentische Hilfskräfte: Henriette M. Babl & Anna Zippel


Publikationen zum Projekt

  • Wojciechowicz, Anna Aleksandra (2018). Geflüchtete Lehrkräfte in Brandenburg: Die neuen Kolleg*innen im Lehrerzimmer?! In: E&W plus Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, 10, S. 8-10. > zur Publikation
  • Kubicka, Daniel / Wojciechowicz, Anna Aleksandra & Vock, Miriam (2018). Zwischenbericht - Dokumentation zum Projekt Refugee Teachers Program.  Konzeption und erste Erfahrungen. Berichtszeitraum: April 2016 - Dezember 2017. > zur Publikation
  • Vock, Miriam (2017). Refugee Teachers Program. Ein Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer an der Universität Postdam. In SchulVerwaltung. Fachzeitschrift für Schulentwicklung und Schulmanagement, 28.Jg., H10, S. 274-276. > zur Publikation
  • Brückner, Cornelia (2016). Teamgeist gefragt. Das Refugee Teacher Programm. In Kentron: Journal zur Lehrerbildung. Ausgabe 30, S. 29-37. > zur Publikation

Qualitative Begleitforschung zum Projekt

Die wissenschaftliche Programmevaluation ist ein wesentlicher Bestandteil des „Refugee Teachers Programm“ und erfolgt prozessbegleitend seit November 2017. Einerseits werden Erkenntnisse und Ergebnisse des Projektes dokumentiert, andererseits sollen daraus Herausforderungen sowie Gelingensbedingungen des entwickelten Konzeptes identifiziert, fachlich eingeordnet und im weiteren Projektverlauf zur Weiterentwicklung der Konzeption eingebracht werden. Systematisch werden Perspektiven unterschiedlicher Akteur/innen (Dozierende, Teilnehmende, Absolvent/innen, Hospitationsschulen) erfasst und damit unterschiedliche Blickwinkel auf das Projekt sowie dessen Wirkungsweise eröffnet. Im Rahmen der Evaluation kommen insbesondere qualitative Erhebungsinstrumente wie leitfadengestützte Einzelinterviews, Telefoninterviews sowie Gruppendiskussionen zum Einsatz.


Weitere Informationen

Fragen zur Projektorganisation und -durchführung richten Sie bitte an die Mitarbeiterin der wissenschaftlichen Projektkoordination bzw. an die E-Mail-Adresse: wojciechowicz@uni-potsdam.de. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich eine Rückmeldung aufgrund zahlreicher Anfragen verzögern kann.

Dr.in Anna Aleksandra Wojciechowicz

Wissenschaftliche Projektkoordination

 

Campus Golm
Karl-Liebknecht-Straße 24
14476 Potsdam
Haus 35, Zimmer 0.09

 

Sprechzeiten
nach Vereinbarung