Published @ Vimeo: Interview with Gesine Müller on TransArea Studies and the Transcolonial Caribbean (German)

Aufbrüche aus dem Zentrum oder Literatur(en) jenseits des Tellerrandes. Gesine Müller über TransArea Studies on Vimeo.

Interview with Gesine Müller, Head of the DFG-Emmy Noether Junior Research Group “Transcolonial Caribbean” at the Universität Potsdam, Germany. The interview was conducted in German and filmed in 2012 at the “Tempelhofer Freiheit” on the ground of the former Tempelhof Airport, Berlin. In conversation with Benjamin Loy, Gesine Müller explains and reflects upon the theoretical approach of TransArea Studies and her research focus “Transcolonial Caribbean”. On this subject, Müller has published in 2012 her monograph Die koloniale Karibik. Transferprozesse in hispanophonen und frankophonen Literaturen [The Colonial Caribbean. Literary and Cultural Transfer in Hispanic and Francophone Literature] (De Gruyter).

The video interview was drafted, prepared, and produced by Benjamin Loy, Sarah Wiesenthal, and Catharina Wirsching. It is the result of the project seminar “Broadcasting Science: Video-Interviews zu Schlüsselkonzepten der TransArea Studies” (instructor: Tobias Kraft) and is part of the Master Degree studies program for Romance Studies at the Universität Potsdam.

Technical assistance and consulting: Audiovisuelles Zentrum (AVZ), Universität Potsdam

Book: Ottmar Ette: “ZusammenLebensWissen. List, Last und Lust literarischer Konvivenz im globalen Maßstab”, Kulturverlag Kadmos 2010

Book Details

Ottmar Ette: ZusammenLebensWissen. List, Last und Lust literarischer Konvivenz im globalen Maßstab. Berlin: Kulturverlag Kadmos, 2010. [400 p.]

Content (in German)

Book: Ottmar Ette: "ZusammenLebensWissen. List, Last und Lust literarischer Konvivenz im globalen Maßstab", Kulturverlag Kadmos 2010

Book: Ottmar Ette: "ZusammenLebensWissen. List, Last und Lust literarischer Konvivenz im globalen Maßstab", Kulturverlag Kadmos 2010

Ein im globalen Maßstab erfolgreiches Zusammenleben in Frieden und Differenz stellt für die Menschheit zweifellos die große, vielleicht entscheidende Herausforderung im 21. Jahrhundert dar. Die Frage, wie wir zwischen unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Sprachen und Identitätszuschreibungen zusammenleben können, ist freilich eine der Grundfragen, auf welche die verschiedensten Traditionen der Literaturen der Welt – wie dieser Band zeigt – seit dem Gilgamesch-Epos und seit Tausendundeine Nacht immer wieder neue Antworten gesucht haben. Dieses von der Literatur über Jahrhunderte und Jahrtausende nicht nur gesammelte und konservierte, sondern experimentell immer wieder aufs Neue erprobte ZusammenLebensWissen bildet ein Wissen von den Formen und Normen der Konvivenz, das von enormer, ja lebenswichtiger Bedeutung für uns heute ist. Denn im Dreieck von historisch akkumulierter Last, ästhetisch reflektierter List und oft prospektiv ausgerichteter Lust entfaltet die Literatur ihr Wissen als Erlebenswissen, welches nicht nur das Schreib- und Publizierbare, sondern auch das Denk- und Imaginierbare lebbar und nacherlebbar macht. Continue reading