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Wusterhausen/Dosse

Wusterhausen/Dosse
Das ehemalige jüdische Gebetshaus soll sich in der Fischerstraße, Ecke Ludwigstraße befunden haben.
Foto HBPG

Der Höhepunkt der Menschenverachtung

Die Geschichte des Ortes geht auf das Jahr 1233 zurück. Die Ansiedlung von Juden ist jedoch erst seit dem 18. Jahrhundert dokumentiert. Dass in den 1930er–Jahren noch Juden in der Stadt lebten, belegt die unglaubliche Geschichte einer von den Nationalsozialisten als "Halbjüdin" kategorisierten Frau, die 1938 an den Pranger gestellt, geteert und gefedert wurde. Der Überlieferung nach hat es in der Fischerstraße einen Betsaal gegeben. Dieser soll vor 1891 eingerichtet, aber bereits vor 1938 wieder geschlossen worden sein. Die Stadtchronik berichtet von einem jüdischen Friedhof, der erst in früher DDR–Zeit eingeebnet wurde.

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