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Wriezen

Wriezen
An dieser Straßenecke befand sich von 1886 bis 1938 die Wriezener Synagoge. Seit 1988 erinnert an jener Stelle eine Gedenktafel an ihre Existenz.
Foto HBPG

Heimat der Familie Bleichröder

Den ersten Betsaal erhielten die Wriezener Juden 1745. In diesen ging auch Gerson Jacob, der seinen Heimatort (Bleichrode) als Nachnamen wählte. Dieser war der Stammvater des bekannten Berliner Bankhauses Gerson von Bleichröder, das im 19. Jahrhundert durch Beziehungen zum preußischen Hof Weltruhm erlangte. 1820 konnte die Gemeinde einen Betsaal in einem Privathaus in der Mauerstraße einweihen, den sie bis 1855 nutzte. Einige Häuser weiter wurde von 1884 bis 1886 eine repräsentative Synagoge mit Gemeindehaus und Lehrerwohnung errichtet. Sie war mit ihren auf der Dachbrüstung stehenden mosaischen Gesetzestafeln weithin sichtbar. Die Synagoge wurde am Morgen des 10. November 1938 in Brand gesetzt und das Gelände 1945 eingeebnet.

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