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Wittstock/Dosse

Wittstock/Dosse
Seit dem Ende der Nutzung durch die Jüdische Gemeinde ist die ehemalige Haussynagoge wieder ein Wohnhaus. Auf dem Dachboden sind noch die Wandbemalungen der Haussynagoge zu erkennen.
Foto HBPG

Wandfresken auf dem Dachboden

Seit dem Spätmittelalter ließen sich jüdische Kaufleute in Wittstock nieder. Zentrumsnah im Schatten der Bischofsburg und in direkter Nachbarschaft zur Marienkirche hielt die Jüdische Gemeinde seit 1857 einen Betraum in einem Wohnhaus in der St. Marienstraße 2, den sie bis zur Auflösung der Gemeinde um 1920 nutzte. Die Wände der Haussynagoge waren mit Wandfresken ausgestaltet. Diese bestanden aus floralen Ornamenten, die bis unter die Decke des Raumes reichten. Die blauen Malereien gehören zu den letzten Zeugnissen jüdischen Lebens in Wittstock, denn bei einem Brand im Stadtarchiv 1958 gingen zahlreiche Dokumente, so auch zur jüdischen Stadtgeschichte, verloren.

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