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Tröbitz

In der Schulstraße in Tröbitz wurde 1945 ein neuer jüdischer Friedhof angelegt. Im April 1945 strandete hier ein Zugstransport aus dem Konzentrationslager Bergen–Belsen. Die Ortsansässigen pflegten nach Anordnung durch sowjetische Soldaten etwa 2000 Gefangene. Etwa 320 Zuginsassen und einige Tröbitzer Bürger, die die Pflege der Kranken nicht überstanden, wurden im Ort bestattet. 1966 wurde der Friedhof offiziell als Ehrenfriedhof eingeweiht. Auf einem Gedenkstein am Eingang ist zu lesen:

"Zum Gedächtnis an die jüdischen Männer und Frauen, die noch 1945 in Tröbitz dem mörderischen Faschismus erlagen, wurde dieser Stein als Mahnung für die Lebenden gesetzt."

In der DDR fanden hier zahlreiche Gedenkveranstaltungen durch die jüdische Landesgemeinde statt. Im Gedenkjahr 1988 wurden zusätzliche Gedenkplatten mit den Namen derer gelegt, die beim Anlegen der Gedenkstätte nicht berücksichtigt worden waren. In Israel wurde den helfenden Bürgern aus Tröbitz später ein kleiner Wald als Dank und Erinnerung gepflanzt.

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