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Templin

Templin
Bis in die 1990er–Jahre erinnerte eine Gedenktafel aus dem Jahr 1988 am davorliegenden Wohnhaus an die Synagoge.
Foto M. A. Koch

Juden in der Uckermark

Die Templiner Juden versammelten sich zunächst in einer Betstube im Haus des Kaufmanns Wolff zum Gottesdienst. 1868 baute sich die Gemeinde eine kleine Synagoge auf einem Hofgrundstück in der Berliner Straße. Da die Zahl der Templiner Juden abnahm, schlossen sich Ende des 19. Jahrhunderts die Jüdischen Gemeinden Templin, Lychen und Zehdenick zusammen. 1928 wurde die Synagoge aufgegeben und an die Religionsgemeinschaft der Siebenten–Tags–Adventisten vermietet. 1938 verkaufte die Gemeinde das Gebäude. Schon vor dem Novemberpogrom war die Synagoge 1938 geschändet worden, obwohl mittlerweile eine christliche Gemeinschaft das Gebäude nutzte.

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