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Schwedt/Oder

Schwedt/Oder
Die neue Synagoge lag direkt hinter der Stadtmauer. Nach 1938 wurde das Gelände lange Zeit als privater Garten genutzt. 2005 erwarb die Stadt Schwedt das Grundstück und eröffnete es 2010 mit den Gebäudeensembles als offizielle Einrichtung der Städtischen Museen Schwedt/Oder.
Foto HBPG

Gotteshaus im Stil einer Kirche

In der Stadt an der östlichen Grenze Brandenburgs zeugen bis heute viele Bauwerke von der Präsenz jüdischen Lebens. 1790 erwarb die Gemeinde das Haus in der Jüdenstraße 15 und richtete darin eine Synagoge ein. Im Hof befanden sich die Mikwe und eine Schule. 1840 wurde zudem ein angrenzendes Gemeindehaus errichtet. 1862 musste das Synagogengebäude wegen Baufälligkeit aufgegeben werden. Doch schon im selben Jahr wurde die neue Synagoge direkt hinter der Stadtmauer eingeweiht. Sie entsprach dem Bautyp einfacher Brandenburger Dorfkirchen: hohe Rundbogenfenster, keine Apsis, eine dreiseitige Empore. Die Bima befand sich nach reformierter Tradition direkt vor dem Aron Kodesch. In der Pogromnacht wurde sie verwüstet und anschließend abgerissen. Das Synagogendienerhaus und das rituelle Badehaus auf dem Gelände sind erhalten geblieben.

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