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Prenzlau

Perleberg Gedenktafel
2004 wurde am ehemaligen Standort eine den Grundrissen von Synagoge und Rabbinerhaus nachempfundene Terrassenanlage errichtet. Heute sind dort ein Abguss der DDR-Gedenktafel von 1988 und eine neuere mehrsprachige Gedenktafel angebracht.
Foto HBPG

Sprungbrett für gelehrte Rabbiner

Bereits 1752 ließ die Gemeinde eine einfache Synagoge errichten, auf Vorschlag der Stadt auf einem abschüssigen, unattraktiven Gelände vor der Wasserpforte. Aufgrund der wachsenden Mitgliederzahl und der Baufauml;lligkeit des Gebäudes wurde dort 1832 eine neue Synagoge errichtet. Neben der rabbinischen Gelehrsamkeit trat zunehmend auch die weltliche Bildung in den Vordergrund. Es war daher nicht selten, dass Rabbiner eine akademische Ausbildung hatten. In Prenzlau machte Dr. Eliser Lazarus ab 1850 den Anfang. Dank seiner Gelehrsamkeit wurde er 1875 nach Breslau berufen. Es folgten Dr. Nathaniel Ehrenfeld, der 1878 über Gnesen nach Prag weiterzog, und Dr. Bernhard Ritter, den es 1880 nach Amsterdam verschlug. Danach amtierte Dr. Oscar Bähr bis 1934 als letzter und längster Prenzlauer Rabbiner. Dieser war nicht zuletzt wegen seines Engagements im lokalen Geschichtsverein ein angesehener Bürger der Stadt.

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