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Oranienburg

Oranienburg
Der Gedenkort heute. Etwa drei Kilometer von dort entfernt befindet sich heute die 1990 gegründete Jüdische Gemeinde "Wiedergeburt".
Foto HBPG

Gedenkstein auf dem Nachbargrundstück

Der nach dem Bau des Schlosses Oranienburg 1683 aufblühende Ort bot auch jüdischen Händlern eine Wirkungsstätte. 150 Jahre später erwarb die Jüdische Gemeinde ein Grundstück in der Havelstraße, auf dem sie 1838 eine kleine Synagoge erbaute. Ihr waren auch eine Mikwe sowie eine Schule samt Lehrerwohnung angegliedert. In den 1920er-Jahren wuchs die Gemeinde auf etwa 150 Mitglieder an, von denen einige in kommunalen Vereinen und der Stadtverordnetenversammlung vertreten waren. Nach der Zerstörung der Synagoge Ende 1938 löste sich die Jüdische Gemeinde auf. 1988 wurde zum 50. Jahrestag des Novemberpogroms eine Gedenktafel enth¨llt, jedoch wurde diese irrtümlicherweise auf dem Grundstück neben der ehemaligen Synagoge angebracht.

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