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Oderberg

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Heute fließt ein umgeleiteter Bach dort, wo einst die Synagoge stand. Ein kleines Schild erinnert an das ehemalige Gebäude.
Foto HBPG

100 Jahre Gottesdienst im Fachwerkbau

Die seit Ende des 17. Jahrhunderts ansässigen Juden mieteten 1824 in der Rittergasse ein Zimmer als Betstube und Schullokal. Als dieses zu klein wurde, erwarb die Gemeinde das dortige Grundstück und baute auf dessen Hof eine Synagoge. Der Eingang des Fachwerkbaus befand sich im Norden. Über einen Aufgang im Süden des Vorraumes gelangte man zur Frauenempore, die von runden hölzernen S&oouml;ulen getragen wurde.
Die Synagoge ist eine derjenigen Brandenburgs, die bereits vor 1938 aus dem Stadtbild verschwanden: Sie wurde 1926 wegen Baufälligkeit abgerissen. Zu dieser Zeit existierte keine Gemeinde mehr und die wenigen verbliebenen Juden gingen zum Gottesdienst nach Angermünde.

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