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Neuruppin

Neuruppin
Der Standtort der ehemaligen Synagoge.
Foto HBPG

Liberaler Mitgliederschwund

Aus dem Jahr 1323 ist überliefert, dass den Juden in Neuruppin gestattet wurde, Korn und Bier zu verkaufen. Nach den Judenvertreibungen des 16. Jahrhunderts ließen sich erst in den 1820er-Jahren wieder Juden in der Stadt nieder. Zunächst wurde ein Friedhof angelegt und 1868 ein Haus in der Ferdinandstraße (heute: Virchowstraße) angemietet, um dort eine Synagoge einzurichten. Es wurde ein orthodoxer Ritus praktiziert, was zur Folge hatte, dass viele Mitglieder dem Gottesdient andernorts in liberalen Gemeinden beiwohnten. Nach Aus- und Übertritten schwand die Zahl der Neuruppiner Gemeindemitglieder und die Synagoge wurde 1928 aufgegeben.

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