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Groß Neuendorf

Groß Neuendorf Blick von der Rückseite des Wohnhauses in der Poststraße auf den Anbau mit Spitzbogenfenstern, der von 1865 bis 1910 als Synagoge diente.
Foto HBPG

Einer der wenigen noch sichtbaren Synagogenbauten.

Man muss heute genau hinsehen, um die zugemauerten Spitzbogenfenster der Groß Neuendorfer Synagoge zu erkennen. Sie wurde 1865 an das Arbeiterhaus des Getreidehändlers Michael Sperling angefügt. Dieser gründete dort Mitte des 19. Jahrhunderts eine Filiale seines Getreidehandels, was zu einem verstärkten Zuzug von Juden führte. Sperling war ein Vorbild der Zedaka, denn er trat nicht nur innerhalb der Jüdischen Gemeinde als Förderer auf. Für den Ort finanzierte er unter anderem die Friedhofshalle, die Kirchturmuhr und eine Straßenpflasterung. 1895 wurde die Gemeinde mit dem Seelower Synagogenbezirk vereinigt. Dennoch fanden bis 1910 Gottesdienste in Groß Neuendorf statt.

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