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Lübben

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An die Zerstörung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 erinnert ein in das Pflaster eingelassener Davidstern, der sich am ehemaligen Standort nahe der heutigen Kirchstraße befindet.
Foto HBPG

Straßenumbenennung als Auftakt antisemitischer Politik

Unweit der südlich des Marktes in der Altstadt gelegenen Judengasse befand sich ein von Löser Simon Isaack ersteigertes Haus, in dem er 1842 einen Betsaal einrichtete. 1855 überließ er das Gebäude der Gemeinde, die an gleicher Stelle zwei Jahre später ihre neue Synagoge einweihte. Nur eine kleine Notiz informierte im Lübbener Kreisblatt vom 15. April 1933 über den Beschluss der Stadtverordneten zur Umbenennung der "Judengasse" in "Zur Bleiche". Im Gedenken an die bis ins Mittelalter reichende Geschichte der Juden in Lübben erhielt die Judengasse 1991 ihren Namen zurück.

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