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Lindow

Lindow
Das erhalten gebliebene Gebäude dient heute wieder als Wohnhaus.
Foto C. Ziehm

Eine kurze Blütezeit

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach 1815 siedelten sich jüdische Familien in Lindow an. Darunter auch der Kaufmann Samuel Naumann, in dessen Haus 1825 die Synagoge eingerichtet wurde. Während die Gemeinde zeitweise das Amt des Kantors, Schächters und Religionslehrers finanzieren konnte, kamen die Rabbiner aus Berlin. Das Haus wurde von der Familie Michaelis übernommen, die auch im Lindower Stadtleben aktiv war. Durch Wegzug oder Austritte aus dem Judentum verlor die Gemeinde viele Mitglieder, daher wurde sie 1875 an die Neuruppiner Synagogengemeinde angeschlossen. Familie Michaelis verkaufte 1910 das Haus an einen Nichtjuden und gab die Kultgegenstände nach Breslau.

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