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Lehnitz

Gegenüber dem in der Nachkriegszeit errichteten Mahnmal für die Opfer des Faschismus befindet sich in Lehnitz ein besonderer Findling. Er wurde 1953 gesetzt und erinnert an das jüdische Ehepaar Ethel und Julius Rosenberg. Das Ehepaar wurde verdächtigt auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges geheime Informationen über das amerikanische Programm zum Bau der Atombombe an den sowjetischen Geheimdienst weitergegeben zu haben. Ihr Schicksal wurde 1950 besiegelt, als sie verhaftet, in einem Schauprozess in New York zum Tode verteilt und 1953 hingerichtet wurden. Der Prozess erregte weltweit Aufsehen; das Urteil ist bis heute juristisch umstritten. Der Gedenkstein in Lehnitz wurde jedoch nicht in der Absicht aufgestellt, an die jüdische Herkunft des Ehepaares Rosenberg zu erinnern. Vielmehr sollte er den Betrachter mahnen, die USA als Gegner des DDR–Regimes zu sehen.

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