HBPG Potsdam MMZ Potsdam Altlandsberg Angermünde Bad Freienwalde Bad Wilsnack Beelitz Beeskow Bernau Brandenburg/Havel Calau Cottbus Eberswalde Forst Frankfurt/Oder Friedland Friesack Fürstenberg/Havel Fürstenwalde/Spree Gartz Groß Neuendorf Guben/Gubin Kremmen Kyritz Lehnitz Lindow/Mark Lübben Luckenwalde Mittenwalde Müncheberg Nauen Neuruppin Oderberg Oranienburg Pereleberg Potsdam Prenzlau Rathenow Schwedt/Oder Seelow Storkow Strausberg Templin Treuenbrietzen Wittstock/Dosse Wriezen Wusterhausen/Dosse Zehdenick Perleberg Templin Oranienburg Eberswalde Brandenburg Potsdam Luckenwalde Calau Frankfurt/Oder Wriezen Wittstock Bad Wilsnack Brandenburg/Havel Nauen Falkensee Lehnitz Prenzlau Oderberg Schwedt/Oder Eberswalde Bad Freienwalde Wriezen Strausberg Potsdam Beelitz Luckenwalde Neuendorf im Sande Lübben Fürstenwalde Frankfurt/Oder Eisenhüttenstadt Guben Tröbitz Calau Cottbus Synagogen in Brandenburg
Logo

Lehnitz

Lehnitz
Seit 1988 hängt vor dem Haus eine Gedenktafel, die an das Erholungsheim erinnert.
Foto HBPG

Vom Kohlenkeller zum Betraum

Mit den einsetzenden Repressionen ab 1933 gewann die Religion für die Bewohner des „Jüdischen Erholungsheims Lehnitz“ an Bedeutung. Die Möglichkeit, vor Ort einen Gottesdienst abhalten zu können, war dort seit 1935 gegeben: Ein alter Keller des Erholungsheims wurde als Betraum umfunktioniert. Wo einst Kohlen lagerten, hielten zwei Torarollen Einzug, die die Berliner Gemeinde zur Verfügung stellte. An hohen Feiertagen versammelten sich dort bis zu 140 Personen. Während des Novemberpogroms verwüstete die SA auch diesen Ort und die dort untergekommenen Juden mussten anschließend ihre provisorische Heimstätte verlassen. Das Gebäude wurde danach als Hilfskrankenhaus für Oranienburg genutzt.

Universität Potsdam