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Kremmen

Kremmen
Die Synagoge war im Haus Am Markt 5, linke Bildseite, das 1840 durch Brand zerstört wurde. Später befand sich dort das Geschäft der Familie Borchardt.
Foto S. Wieczorek

Die letzte jüdische Familie

Das Baujahr der Synagoge am Markt ist nicht bekannt. Allerdings lässt der zentrale Standort in der Ortsmitte vermuten, dass die Juden in Kremmen toleriert wurden. Am 2. Mai 1840 zerstörte ein großer Brand unter anderem die Synagoge und das Rathaus samt Stadtarchiv. Im gleichen Jahr erhielt Isidor Borchardt die Kremmener Bürgerrechte. Bis 1938 lebten seine Nachfahren als letzte Juden in Kremmen. Ihnen gehörte das Textilgeschäft auf der linken Seite des Marktplatzes. Zwei der Kinder emigrierten vor dem Zweiten Weltkrieg, die übrigen Familienmitglieder wurden in Konzentrationslagern ermordet. Seit 1973 erinnert eine Gedenktafel am ehemaligen Geschäft an die Familie.

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