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Gartz

Gartz Der ehemalige Synagogenstandort dient heute als Wäschetrockenplatz für die umliegenden Häuser.
Foto HBPG

Station auf langenReisen

Auf ihrem Weg von Stettin nach Berlin machten viele jüdische Reisende in Gartz am Ufer der Oder Rast. Sammy Gronemann berichtet vom weithin bekannten "Hotel für arme Juden": Seine Großeltern boten kostenlose Unterkunft und Verpflegung im Schuppen, "solange Tallit und Tefillin ordentlich" waren. Während 1816 lediglich zwei Juden in Gartz lebten, wuchs die Gemeinde in den folgenden Jahren schnell an. Daher wurde 1862 eine Synagoge inmitten der Stadt in der Königsstraße errichtet, allerdings im Hinterhof. Ein Augenzeuge beschrieb die Inneneinrichtung des massiven Baus als kostbar. 1938 brannte auch die Gartzer Synagoge nieder, anschließend verließen innerhalb weniger Tage alle jüdischen Einwohner die Stadt.

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