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Fürstenwalde/Spree

Fürstenwalde/Spree Gedenktafel
Heute weisen ein Hinweisschild und eine Gedenktafel auf die ehemalige Synagoge in der Frankfurter Straße hin.
Foto HBPG

Durch die Synagoge zur Selbständigkeit

1870 erwarb der Kaufmann Julius Meseritzer ein Haus in der Frankfurter Straße und baute es aufwändig zur Synagoge um. Es handelte sich um ein Vorderhaus, an dessen Fassade sich große Rundbogenfenster befanden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Gottesdienste in angemieteten Räumlichkeiten abgehalten. Da die Gemeinde nun über eine eigene Synagoge und genügend Mitglieder verfügte, wurde sie 1886 vom Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg für selbstständig erklärt. Dies bedeutete gleichzeitig die Lösung von der Gemeinde Frankfurt. Der erste Friedhof der Fürstenwalder Juden lag bis 1829 neben dem Neuen Tor außerhalb der Stadtmauer. Von ihm ist nichts mehr erhalten. Im Sommer 1829 wurde der heute gut erhaltene Platz in der Frankfurter Straße als Begräbnisstätte eröffnet. Die 1928 eingeweihte Trauerhalle auf dem Friedhof und die Synagoge wurden 1938 zerstört.

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