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Bad Freienwalde

Bad Freienwalde Blick auf den ehemaligen Synagogenstandort vom oberen Ende der "Judentreppe".
Nach 1969 diente der Platz als Garagenstandort und anschließend als Freifläche.
Am 27. Januar 2012 wurde hier ein neuer Gedenkort eingeweiht.
Foto HBPG

Der weiß getünchte "Tempel"

"Die Synagoge in Freienwalde war ein kleines, weiß getünchtes und unscheinbares Gebäude, äußerlich nicht als Tempel zu erkennen. […] Von der Königsstraße führte die ‚Judentreppe‘ zur Fischerstraße, entlang am Synagogengarten, hinunter zum Eingang. Von der Empore, auf der die Frauen saßen, konnte man direkt hinaus in den Garten gehen." So beschreibt Hans Keilson (1909–2011) in seinen Memoiren die Synagoge, welche die jüdische Gemeinde 1819 erwarb. Zuvor wurden die Gottesdienste in einem Privathaus abgehalten. Nachdem die Synagoge 1938 in Brand gesetzt worden war, erfolgte ein Umbau in ein Wohnhaus, das jedoch 1969 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde.

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