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Eberswalde

Eberswalde
Dank einer Bürgerinitiative soll künftig das ehemalige Synagogengelände durch eine Grünflächengestaltung ein "wachsender" Gedenkort werden.
Foto HBPG

Vom Blitz getroffen

Die Spuren jüdischen Lebens in Eberswalde lassen sich bis ins 15. Jahrhundert zurückzuverfolgen. Die erste Synagoge war ein Betlokal in einem Hintergebäude in der heutigen Kreuzstraße Nr. 28 und wurde von 1776 bis 1819 genutzt. Aufgrund des enormen Wachstums der Gemeinde entstand 1890/91 eine große und prächtige Synagoge in der Goethestraße, entworfen vom Berliner Architekten Ferdinand Hermann Arnold Münzberger. Finanziert wurde der Bau ausschließlich durch Spenden der Gemeindemitglieder. Erstmals brannte die Synagoge 1931 nach einem Blitzeinschlag. Nur wenige Jahre nach der Instandsetzung wurde sie im Zuge der Pogromnacht völlig zerstört.

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