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Calau

Calau Das Ball’sche Haus stand etwa in der Mitte der nach dem Zweiten Weltkrieg
neu bebauten Cottbuser Straße.
Foto K. Rost

Erst Privatsynagoge, dann öffentliche Bibliothek

Fernab einer jüdischen Gemeinde richtete sich der jüdische Kaufmann Meyer Ball in seinem Haus in der Cottbuser Straße eine Privatsynagoge ein. Er "hatte koschere Wirtschaft, […] Messusaus an den Türpfosten, Lichter an Sabbat, legte Tefillim und hielt die Festtage." Das Haus hatte er 1825 über einen Mittelsmann gekauft, da Juden in der Lausitz erst 1847 rechtskräftig Land erwerben durften. Sein Enkel Felix Makower eröffnete dort 1901 eine 1.500 Bände umfassende öffentliche Bibliothek. Als die "Ball’sche Bücherei" 1921 der Stadt übergeben wurde, zählte sie mehr als 1.600 Leser aus Calau und dem Umland.

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