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Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel Die 1998 neugegründete Gemeinde hat ihren Sitz wieder in der Großen Münzenstraße.
Foto HBPG

Vom privaten Betraum zur Hinterhofsynagoge

Bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts war es Juden gestattet, in der Handelsstadt ansässig zu werden. Sie erhielten Bürgerrechte und durften 1322 eine Synagoge bauen, deren genauer Standort heute aber nicht mehr bekannt ist. Ende des 15. Jahrhunderts wurde eine Judengasse eingerichtet, vermutlich handelt es sich um die heutige Lindenstraße. Um 1700 war der Kaufmann David Samuel Gemeindevorsteher und leitete den Gottesdienst, der in seinem Wohnhaus abgehalten wurde. Erst 1883 bezog die Gemeinde eine Synagoge in der Großen Münzenstraße, die sich auf einem Hinterhof befand. Während des Novemberpogroms 1938 wurde die Synagoge erst geplündert und anschließend in Brand gesteckt.

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