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Beeskow

Beeskow
Der Anblick dieses Wohnhauses lässt nicht vermuten, dass es einmal ein jüdisches Bethaus war. Auch der jüdische Friedhof, der versteckt im Wald liegt, gerät zunehmend in Vergessenheit.
Foto HBPG

Vom Bet– zum Wohnhaus

Seit 1680 lebten Juden in Beeskow, auch wenn ihre Zahl immer gering blieb. Daher wurde auch erst zwischen 1860 und 1867 eine Synagoge errichtet, deren zugemauerte Rundfenster kennzeichnend waren. Zum Ende des Ersten Weltkrieges löste sich die Jüdische Gemeinde auf. Die Synagoge wurde Anfang der 1930er–Jahre verkauft und anschließend zum Wohnhaus umgebaut. Daher gehört dieses Gebäude zu den wenigen ehemaligen Synagogenbauten in Brandenburg, die den Nationalsozialismus unbeschadet überstanden haben.

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