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Angermünde

Angermünde
Am Vorderhaus erinnert heute eine Tafel an die Synagoge
Foto HBPG

Vom Pferdestall zum Kuppelbau

Bereits 1681 erlangte Caspar Bendix Levi als erster Jude in Angermünde das Bürgerrecht. Bis 1815 hielt die kleine, stetig wachsende Gemeinde ihre Gottesdienste noch in Privathäusern ab. In jenem Jahr wurde nach Erwerb eines Grundstücks in der Klosterstraße, nahe der Judengasse, ein Stall im Hinterhof zur Synagoge umgebaut. 50 Jahre später erhielt das Dach eine Kuppel. Im Vorderhaus wohnte der Kultusbeamte der Gemeinde, der gleichzeitig als Kantor, Schächter und Religionslehrer tätig war. Dort fand auch der Unterricht in jüdischer Religion und Hebräisch statt, die jüdischen Kinder besuchten zudem die öffentlche Schule im Ort.

Am 10. November 1938 wurde die Synagoge trotz angrenzender Häuser niedergebrannt. Die letzten Reste der Ruinen wurden erst 1945 entfernt.

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