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Ehemalige Synagogenstandorte

In den heutigen Grenzen des Landes Brandenburg gab es seit dem Mittelalter bis in die 1930er-Jahre in etwa 50 Städten und Gemeinden Synagogen als Orte der religiösen Gemeinschaft. Der aus dem griechischen stammende Begriff Synagoge bedeutet "Ort der Versammlung, der Zusammenkinft" und verweist auf die Funktion, die über den Gottesdienst hinausgeht.

Die in Brandenburg vorhandenen Synagogen reichten von einfachen Räumen (Betstuben) in Privathäusern über Bethäuser, die sich von den übrigen Gebäuden in der Umgebung nicht unterschieden, bis zu stattlichen Bauten im zeitgenössischen Stil des 19. Jahrhunderts.

Hier werden wir nach und nach Informationen zu den Orten online stellen, an denen wir für die Exitenz ehemaliger Synagogen Belege finden konnten. In Orten wie Bad Wilsnack, Fürstenberg, Joachimsthal oder Ziesar gab es vermutlich ebenso Synagogen, jedoch fehlen bislang eindeutige Quellen darüber. Wir freuen uns über Hinweise und Zeugnisse, die uns helfen weitere Synagogen aufzuspüren. Ihre Hinweise nehmen wir gern per E-Mail entgegen: synagogen-in-brandenburg@uni-potsdam.de.


Zusammenfassung unserer bisherigen Erkenntnisse

Wir konnten bisher 44 Synagogen mit Quellen belegen. 20 dieser Beträume befanden sich in Wohngebäuden. Es gab 13 sogenannte Hinterhaussynagogen. Nur 7 Synagogen befanden sich in Solitärbauten. 18 ehemalige Synagogengebäude stehen noch heute. In 28 Orten wird mit Gedenktafeln an die Synagogen erinnert. 25 Synagogen und Bethäuser wurden in der Pogromnacht 1938 geschändet, davon 19 zerstört. Bereits vor 1938 aufgegeben wurden 14 Beträume oder Synagogen. Von diesen Gebäuden stehen heute noch 9 . Nach 1945 wurden weitere 8 ehemalige Synagogengebäude abgerissen.

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