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Glossar

→ Verweise innerhalb des Glossars

Sabbat (Schabbat) als Ruhetag in der Tora benannt, der höchste jüdische Feiertag, wird am Samstag gefeiert; mit Gebeten, der Segen (Kiddusch) wird über den Wein gesprochen und ein Festmahl wird bereitet; beginnt am Vorabend mit dem Anzünden von Kerzen und dem Besuch des Gottesdienstes. Vorbereitungen: Reinigung der Wohnung, Festkleidung, Tisch decken, Essen vorbereiten. Abschluss ist das Abschiedsgebet Hawdala, das den Sabbat von den Wochentagen trennt.

Schiw'a (wörtlich: »die sieben Tage«) Trauerphase von einer Woche, die im Kreis der Familie des Verstorbenen verbracht wird

Schma Jisrael (hebräisch: »Höre Israel«); jüdisches Glaubensbekenntnis (Es gibt nur einen Gott); wird beim Morgen- und beim Abendgebet gesprochen

Schofarblasen am jüdischen Neujahrsfest Rosch ha–Schana wird auf einem Horn eines Widders im Gottesdienst geblasen

Schul (jiddisch: Schule), Bezeichnung für Synagoge

Schutzjude Bezeichnung für einen Juden, der unter dem Schutz der Obrigkeit steht und Privilegien genießt. Als Gegenleistung musste der Jude bestimmte Leistungen der Obrigkeit gegenüber erbringen, z.B. finanzielle Abgaben. Mit dem Emanzipationsedikt von 1812 fiel dieser Status weg, denn die Juden waren nun Staatsbürger Preußens geworden

Seder (hebr. »Ordnung«) Häusliches Ritual am ersten Pessachabend. Man liest die Geschichte des Auszuges aus Ägypten und isst vor dem Festmahl verschiedene symbolische Speisen: ungesäuerte Brote, Bitterkraut, gekochte Eier u.a.

SeGaL Abkürzung für Segan Levija, d.h. »Vom Stamm Levi«

Synagoge aus der griechischen Sprache stammendes Wort für Vereinigung, meint das Haus der Versammlung, des Gebetes, des Gottesdienstes, des Lernens und des Lehrens, andere Bezeichnungen hierfür lauten Bet Knesset, Bet Midrasch, Bet Teffila, Bethaus Schul, Tempel

Synagogen–Reglement Richtschnur angemessenen Verhaltens in der Synagoge

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