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Glossar

→ Verweise innerhalb des Glossars

Mäzenatentum Zedaka; Wohltätigkeit und Unterstützung gegenüber Menschen und Einrichtungen ohne eine Gegenleistung zu verlangen

Magen David Davidstern

Mappa Torawimpel; Schmuckband aus verziertem und mit Segenssprüchen besticktem Stoff (die Geburtswindel eines Kindes), das um die Torarolle gewickelt ist

Maskilim (Maskil; hebräisch: Verständiger, Unterweiser) Anhänger der Haskala

Menora Siebenarmiger Leuchter; Symbol des Judentums

Mesusa/Mesusot (Mesusaus) Schriftkapsel am Türpfosten mit einem Spruch aus der Tora: «Du sollst [diese Worte] auf die Türpfosten deines Hauses und deiner Stadttore schreiben.» (5. Moses 6,9 und 11,20)

Mikwe Ritualbad, in dem der gesamte Körper in fließendes Wasser untergetaucht wird; dabei soll die religiöse Reinheit wiederhergestellt werden

Minjan (hebräisch: Anzahl) um einen Gottesdienst abhalten zu können, bedarf es mindestens zehn jüdischer Männer

Mischna mündliche Tora

Mizwa/Mizwot 613 Vorschriften in der Tora über Gebot(e) und Verbot(e) menschlichen Handelns, gehören zur Halacha

Mohel religiöser bzw. medizinischer Fachmann, der die rituelle Beschneidung des Neugeborenen vornimmt

Mohelmesser Beschneidungsmesser

Ner Tamid Ewiges Licht in der Synagoge

Novemberpogrom Pogrom; in der Nacht des 9. auf den 10. November 1938 im gesamten Deutschen Reich vom deutschen Staat angeordnete Ausschreitungen gegen Juden, deren Geschäfte, Arbeitsplätze, jüdische Einrichtungen, Synagogen und jüdische Friedhöfe. Die Ausschreitungen waren im öffentlichen Raum deutlich sichtbar und wurden von der Mehrheit der Bevölkerung toleriert und zum Teil aktiv unterstützt. Es kam zu Beschimpfungen, Verhaftungen, Einweisungen in Gefängnis und Konzentrationslager, Gewalt und Mord, Plünderungen, Entweihungen, Zerstörungen und Brandschatzungen. Die Juden mussten anschließend die ihnen dadurch entstandenen Schäden selber tragen und für die Wiederherstellung der zerstörten Gebäude aufkommen. Die Nationalsozialisten nannten diesen staatlich gesteuerten Pogrom »Reichskristallnacht« in Anspielung auf die zerschlagenen Schaufensterscheiben jüdischer Geschäfte und Einrichtungen

Nürnberger Gesetze auch bekannt als Nürnberger Rassegesetze, die am 15. September 1935 auf dem Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg verkündet wurden. Sie beinhalten das »Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre« (auch Blutschutzgesetz genannt), sowie das »Reichsbürgergesetz«. Zudem wurde den Juden das Hissen der Hakenkreuzfahne, die 1935 auf dem Parteitag zur »Reichsflagge« ernannt wurde, verboten

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