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Glossar

→ Verweise innerhalb des Glossars

Jiddisch Alltagssprache der Juden Mittel– und Osteuropas; in hebräischer Schrift geschrieben, verbindet die Sprache Elemente aus dem Mittelhochdeutschen und Slawischen mit Hebräisch und Aramäisch. Ihre Aussprache erinnert an deutsche Dialekte

Judengeleit Schutzgeld, das Juden für ein Aufenthaltsrecht zahlen mussten

Judenhof mittelalterliche, christliche Bezeichnung für den Platz um die Synagoge

Judenhut gelbe, nach oben spitz zulaufende Kopfbedeckung, deren Tragen seit 1267 für Juden zur Pflicht erklärt worden war

Judenstern sechseckiger Stern, den Juden in seit 1941 als Erkennungszeichen tragen mussten

Judenordnung gesetzliche Verfügungen der Rechte und Pflichten der Juden in den einzelnen Territorialstaaten seit Beginn des 16. Jahrhunderts

Judenreglement Judenordnung

Kaddisch Heiligungs–Gebet, Bestandteil des Gottesdienstes

Kantor (hebräisch: Chasan) Vorsänger/Vorbeter im Gottesdienst in der Synagoge

Kaschrut religiöse Speisegesetze, z.B. Trennung von milchigen und fleischigen Speisen

Kerija Einreißen der Bekleidung als symbolischer Akt der Trauer

Kipa religiöse jüdische Kopfbedeckung für Männer

Koscher (hebräisch: tauglich) Lebensmittel, dem den Speisegesetzen entsprechen ( Kaschrut) und ohne Bedenken verzehrt werden dürfen

Liberaler Ritus Gottesdienst nach liberaler Auslegung, z.B. mit Orgelmusik

Liberalisierung des Judentums Rabbiner Abraham Geiger, ein bekannter Vertreter des Reformjudentums setzte sich in Deutschland Mitte des 19. Jh. für eine Liberalisierung des Judentums und damit für eine Anpassung traditioneller jüdischer Religionsgesetze an die Gegenwart ein

Levitenkanne Die Leviten (Angehörige des Stammes Levi) waren zur Zeit des Tempels Assistenten der Priester. Zu ihren Aufgaben gehörte u. a. die rituelle Handwaschung der Priester. Daher ist die Kanne bis heute das Symbol für levitische Herkunft und findet sich z.B. häufig auf Grabsteinen

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