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Glossar

→ Verweise innerhalb des Glossars

Bethaus, Betlokal, Betstube andere Bezeichnungen für Synagoge, also dem Ort, an dem der Gottesdienst in der Gemeinde abgehalten wird. Dies war häufig ein Wohnhaus oder nur ein Zimmer in einem Wohnhaus. Häufig ließen die Jüdischen Gemeinden erst seit dem 19. Jahrhundert eigene Synagogen im Stil der Zeit erbauen. Die Finanzierung dafür kam in der Regel aus dem Beiträgen der Gemeindemitglieder oder großzügigen Spenden aus der Gemeinde.

Bet Knesset (hebräisch: Haus der Zusammenkunft), Bezeichnung für Synagoge

Bet Midrasch (hebräisch: Haus der Lehre und des Lernens), Bezeichnung für Synagoge

Bet Tfila (hebräisch: Haus des Gebetes), Bezeichnung für Synagoge

Beschneidung(szeremonie) (hebräisch: Brit Mila), Beschneidung der Vorhaut durch den Mohel mit einem Mohelmesser, wird 8 Tage nach der Geburt eines Sohnes vorgenommen und symbolisiert den heiligen Bundes zwischen Gott und dem jüdischen Volk.

Bima erhöhtes Lesepult in der Synagoge, von dem der Wochenabschnitt aus der Tora vorgelesen wird

Brit Mila Beschneidung

Brunnenvergiftung Ein im Mittelalter gegenüber Juden gehegter Vorwurf. Der Ausbruch von Epidemien wie z.B. der Pest wurde Juden zur Last gelegt, da diese angeblich das Brunnenwasser vergiften hätten. Folge davon waren Pogrome, durch die viele Juden ihr Leben verloren.

Chanukka (»Einweihung«) Lichterfest im Winter, jeden Tag wird ein Licht des achtarmigen Leuchters angezündet, erinnert an den Sieg der Makkabäer über die Seleukiden und an das Wunder, dass ein Ölfläschchen ausreichte, um 8 Nächte lang den Leuchter im Tempel in Jerusalem zu erleuchten

Chasan ist die hebräische Bezeichnung für den Vorbeter oder den Kantor in der Synagoge oder der jüdischen Gemeinde

Chewra Kaddischa »Heilige Vereinigung«, Beerdigungsgesellschaft, die Fürsorgepflichten im Krankheits– oder Todesfall übernimmt

Chuppa Baldachin mit vier Stangen, unter dem Braut und Bräutigam getraut werden

Universität Potsdam