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Die Expertise

Gesundheitssoziologie

In der Gesundheitssoziologie werden Struktur und Entwicklung von Gesellschaften und deren Auswirkungen auf Gesundheitsprozesse sowie soziale Strukturen und Prozesse innerhalb therapeutischer Sequenzen erfasst. Ziel ist der Gewinn von Erkenntnissen über Entstehung, Verlauf und Bewältigung von Krankheiten sowie der Förderung von Gesundheit.

Aus dem Blickwinkel eines (soziopsycho)somatischen Kausalpfades kann Stress im sozialen Umfeld zu vielfältigen Adaptationsprozessen führen und zur Entstehung chronisch-degenerativer oder stress-assoziierter Erkrankungen beitragen. Ziel des Teams Gesundheitssoziologie ist es, hierzu ein besseres Verständnis der Wirkmechanismen muskuloskelettaler, psychischer und metabolischer Folgeerkrankungen zu erreichen. Gearbeitet wird u.a. an der Entwicklung von Risikoprofilen, individualisierten Interventionen sowie Evaluationen der Dosis-Wirkung einzelner Therapiebausteine. Methodisch werden physiologische, bildgebende und psychometrische Verfahren eingesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, Interventionen für soziale Settings zu entwickeln und zu evaluieren. Wesentlich sind dabei die Entwicklung von Risikoprofilen, die individualisierte Interventionen zulassen sowie eine bessere Kenntnis von der Dosis-Wirkung einzelner Therapiebausteine. Diese Herangehensweise wird in verschiedenen Projekten verfolgt, wobei die Projekte so aufeinander abgestimmt sind, dass Detailkenntnisse aus experimentellen Studien in die Interventionen einfließen. Da die eigene Expertise aus einer sozialwissenschaftlichen Blickrichtung kommt, erfolgt die Zusammenarbeit mit Kollegen aus den Naturwissenschaften und der Medizin, um die für die Klärung komplexer Forschungsfragen notwendige Interdisziplinarität zu berücksichtigen.

Sportsoziologie

In der Sportsoziologie sind das wechselseitige Verhältnis von Sport und Gesellschaft sowie die sozialen Strukturen und Prozesse innerhalb des Sports von Bedeutung. In den Arbeiten des Teams Sportsoziologie steht die Entwicklung und Evaluation von settingsspezifischen Präventions- und Interventionsprogrammen im Mittelpunkt. Mittels qualitativer Methoden werden systemische Risikofaktoren und Netzwerkkonstellationen analysiert und polykontextuale Steuerungs- sowie effektive Präventionsmodule herausgearbeitet. Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung auf politischer Ebene und mündet in nationale Programme und Leitlinien.