Kontakt
Universität Potsdam
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl Methoden der empirischen Sozialforschung
Prof. Dr. Ulrich Kohler
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam

Tel.: 0331 977 3570
Fax: 0331 977 3811
E-Mail: sek-lmes@uni-potsdam.de

Forschung

Laufende Projekte

survey.codes

The survey.codes project develops software solutions for an efficient and error-minimizing workflow in the survey life cycle. The comprehensive implementation of structured metadata realizes the process error reduction. The software from the survey.codes project is freely available and, therefore, adjustable to individual requirements. Survey.codes includes: SurveyAMC, ClickAMC, Datatblr and Mendel. more

DFG-Projekt: Die Wahl von Latein und Altgriechisch als schulische Fremdsprachen: Eine Distinktionsstrategie der oberen sozialen Klasse?

Obwohl Latein und Altgriechisch nicht mehr gesprochen werden und insofern keinen unmittelbaren Nutzen für die Verständigung zwischen Menschen haben, ist in Deutschland der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die sich für den Erwerb dieser Sprachen entscheiden, im Zeitverlauf gestiegen. Im Forschungsprojekt gehen wir der Frage nach, warum sich Schüler bzw. deren Eltern in einer globalisierten Gesellschaft entgegen einer vermeintlichen ökonomischen Rationalität gegen das Erlernen moderner Sprachen (Spanisch, Französisch) und für den Erwerb von Sprachen entscheiden, die keinen kommunikativen Nutzen erbringen (Latein, Altgriechisch). mehr

Soziale Ungleichheit von Partizipation

Die politische Partizipation von Unterschichten ist bekanntermaßen niedriger als diejenige von Mittel- und Oberschichten. International vergleichende Studien haben jedoch gezeigt, dass sich das Ausmaß der soziostrukturellen Unterschiede in der politischen Partizipation deutlich zwischen den Gesellschaften unterscheidet. Das Projekt untersucht Ursachen und Folgen der unterschiedlichen Intergrationskraft von westlicher Demokratien. Warum gelingt es einigen Demokratien besser als anderen, ihre Unterschichten in das politische System zu integrieren? Und: Unter welchen Bedingungen erwächst aus der mangelnden Partizipation von Unterschichten das "demokratische Dilemma" (Lijphardt), das bei den politischen Entscheidungen systematisch die Interessen spezifischer Bevölkerungsgruppen unberücksichtigt bleiben? Mögliche Antworten liegen einerseits in den Wahlsystemen demokratischer Gesellschaften und andererseits in den Strukturierungslinien der politischen und gesellschaftlichen Konflikte. mehr

Influence of Non-Voters

Non-voters are often the largest group in the electorate and this is considered a problem in the public and also by many social scientists (Lijphart 1997). An analytic question raised by the debate on the importance of non-voting is stated by Bernhagen and Marsh (2007: 548): ‘If turnout was 100 percent, would it affect the election result?’ One answer to this question can be given by a statistic proposed by Kohler and Rose (2010). The index calculates the proportion of votes the runner-up party would have to win among the non-voters in order to change hands with the party who gains the plurality of votes (hereafter: the “winner”). If this Kohler-Rose-Index is higher than 100%, it would be impossible for the runner up to catch up the winning party by gaining votes from the non-voters. mehr

Abgeschlossene Projekte

  • DFG-Projekt: re-turn Spontane Revolution oder lange Wende? mehr
  • Gesundheitliche Ungleichheit: Intervention durch Ernährungsbildung für Kinder und Jugendliche? mehr
  • Bürgerbeteiligung bei umweltrelevanten Großprojekten mehr
  • Economic Change, Quality of Life and Social Cohesion (EQUALSOC)
  • Die wirtschaftlichen Folgen zentraler Lebensrisiken in Deutschland und den USA und ihre Entwicklung seit den achtziger Jahren
  • Lebensqualität in Europa: Eine vergleichende Analyse von Mitglieds- und Kandidatenländern der Europäischen Union