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Kurt-R. Biermann / Ingo Schwarz

Warum bezeichnete sich Alexander von Humboldt
als DER ALTE VOM BERGE (Vecchio della Montagna)?

Zuerst erschienen in: Alexander von Humboldt-Stiftung. Mitteilungen. AvH-Magazin Nr. 60, Dezember 1992, S. 71-73.

4. Wir fassen zusammen

Alexander von Humboldt hat als Greis mit der scherzhaften Selbstbezeichnung Der Alte vom Berge auf seine bergsteigerischen Leistungen in den Anden angespielt, dabei ein quasi geflügeltes Wort aufgreifend. Dessen Bekanntheitsgrad wurde ihm unvorhersehbarer Weise ab 1857 zusätzlich willkommen, weil er in diesem Jahr als „Seelenmörder“ angegriffen wurde und sich so für ihn ganz zwanglos die Möglichkeit ergab, die Parallele zwischen dem Assassinenchef und sich selbst, dem „Assassin der Seelen“, zu ironisieren. Dass er das Sektenoberhaupt gemeint hat, wird durch seine Verwendung der ihm bei Marco-Polo-Studien begegneten italienischen Übersetzung von dessen Titel unbezweifelbar.

Kurt-R. Biermann und Ingo Schwarz

Die Verfasser danken der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle in 0-1086 Berlin, Leipziger Str. 3-4,[1] für die Erlaubnis zur Benutzung ihrer Sammlungen.

 


[1] 1992 noch die Postanschrift der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle. Heute residiert in diesem Haus der Bundesrat.

 

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Letzte Aktualisierung: 22 November 2008 | Kraft
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