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Kurt-R. Biermann / Ingo Schwarz

Warum bezeichnete sich Alexander von Humboldt
als DER ALTE VOM BERGE (Vecchio della Montagna)?

Zuerst erschienen in: Alexander von Humboldt-Stiftung. Mitteilungen. AvH-Magazin Nr. 60, Dezember 1992, S. 71-73.

2. Worauf wollte Humboldt anspielen?

Vier Antworten bieten sich an:


 

[1] Fritz-Gustav Lange (1905-1995), Archivar und Alexander-von-Humboldt-Forscher an der Berliner Akademie der Wissenschaften.

[2] Siehe hierzu die verdienstvolle Edition: Alexander von Humboldt. Ueber einen Versuch den Gipfel des Chimborazo zu ersteigen. Mit dem vollständigen Text des Tagebuches ‚Reise zum Chimborazo’. Hrsg. und mit einem Essay versehen von Ottmar Ette und Oliver Lubrich. Frankfurt am Main 2006.

[3] Humboldt hatte bei seinem Aufstieg eine erreichte Höhe von 3 036 Toisen = 5 920 m ermittelt. Nach Reinhold Messner und Marco Cruz, die den Aufstieg rekonstruierten, mussten Humboldt und seine Begleiter, Aimé Bonpland und Carlos Montúfar, bei 5 600 m umkehren.

[4] Der A.-v.-Humboldt-Forscher Loren McIntyre hat darauf hingewiesen, dass bereits im 15. Jahrhundert in den Anden lebende Inkas die Sonne auf Bergen anbeteten, die höher als der von Humboldt erreichte Punkt waren; vgl. Loren Mc Intyre: Pioneer of Modern Geography: Humboldt’s Way. In: National Geographic Vol. 168, No. 3, September 1985, S. 318-351, hier S. 344.

[5] Zu Reaktion Humboldt auf diese Vorwürfe in der Presse vgl.: Alexander von Humboldt – Samuel Heinrich Spiker. Briefwechsel. Hrsg. von Ingo Schwarz unter Mitarbeit von Eberhard Knobloch. Berlin 2007, S. 240-241 und 386-387. (Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung. Bd. 27).

 

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Letzte Aktualisierung: 21 November 2008 | Kraft
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