Author: Charlott Rubach (page 1 of 3)

Elternnachricht

In der Plattform Elternnachricht zeigt sich eine Möglichkeit die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften im Sinne einer funktionierenden Elternarbeit effektiv zu gestalten. Dabei ist es Lehrkräften nicht nur möglich, Informationen schnell und übersichtlich an Eltern zu versenden und Umfragen zu erstellen, dass besondere an Elternnachricht ist, dass es den geltenden Datenschutzbestimmungen gerecht wird.

Wir befragten einen der beiden Gründer von Elternnachricht, Johannes Höller, zum Tool und wollten Folgendes wissen:

(1) Wie fördert das Tool die Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften?

Elternnachricht ist ein direkter Kommunikationskanal zu den Eltern und somit deutlich schneller als der herkömmliche Papierprozess. Damit wird für Lehrkräfte und Eltern der Aufwand reduziert. Eltern können dem Lehrer beispielsweise eine direkte Rückantwort geben bzw. zum Thema der Nachricht Fragen stellen. Es ist kein zeitintensiver “Umweg” über das klassische Mitteilungsheft oder andere Medien notwendig. Ein weiterer Vorteil zeigt sich darin, dass Informationen sofort und ohne Zeitverzögerung bei den Eltern ankommen. Somit können auch kurzfristig wichtige Informationen mit den Eltern geteilt oder Antworten eingeholt werden. Durch die schnellen Rückantworten der Eltern, können Lehrkräfte den Unterricht bzw. organisatorische Dinge schneller planen und der Zeitaufwand für Lehrkräfte fällt geringer aus.

(2) Welche Innovationen hat Elternnachricht bisher und welche sind zukünftig geplant?

Die Plattform Elternnachricht kann sowohl von einer ganzen Schule, nur der Schulleitung bis hin zu einzelnen Lehrkräften genutzt werden. Auch der Einsatz in nur einer einzigen Klasse ist daher problemlos möglich. Somit können die kompletten Kommunikationsstrukturen einer Schule digital abgebildet werden. Die schulischen Akteure haben eigene Rechte und Rollen, Daten sind jeweils nur für berechtigte Nutzer sichtbar. Eltern können zu keinem Zeitpunkt Daten oder Antworten anderer Eltern sehen.  

Wir bieten vier unterschiedliche Bestätigungsformen der Nachrichten für eine maximale Flexibilität an. Neben einfachen Lesebestätigungen können so auch komplexe Umfragen und Terminabstimmungen durchgeführt werden (z.B. Organisation des Elternsprechtages). Die Antworten der Eltern, z.B. Terminbestätigungen, sind für Lehrkräfte übersichtlich dargestellt.

Eine extrem wichtige Funktion ist unsere Lösung für Eltern, die keine E-Mail-Adresse haben. Unser Tool informiert die Lehrkraft automatisch, falls beim Versand einer digitalen Nachricht Empfänger enthalten sind, die keine E-Mail-Adresse angegeben haben. Mit einem Klick lässt sich eine Papierversion der Nachricht generieren und ausdrucken. Die Antworten dieser Papierrückläufer können dann ebenfalls digital erfasst werden. Somit nutzt der Lehrer für alle Eltern (egal ob digital oder nicht) ein Tool und hat stets alle Informationen auf einen Blick griffbereit.

Wir haben Elternnachricht getestet

Wir haben das Tool im Rahmen unseres Seminars an der Universität Potsdam mit Lehramtsstudierenden getestet. Unserer Meinung nach eignet sich das Tool für Lehrkräfte, die im klassischen Sinne der Elternarbeit mit den Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten möchten. Lehrkräfte haben die Möglichkeit schnell Informationen mit Eltern zu teilen und Bestätigungen durch Eltern zu erhalten. Zudem ist das Tool sehr übersichtlich gestaltet (siehe Fensteransichten in der Bildergalerie), sodass Lehrkräfte sich schnell zurechtfinden und eine gute Übersicht über stattfindende Kommunikationsstrukturen erhalten.

Was würden wir uns wünschen?

Im Zeitalter zunehmender Herausforderungen sind nicht nur Eltern auf Informationen von Lehrkräften angewiesen – hier sollte ein wechselseitiger Prozess stattfinden. Somit wäre eine Chatfunktion denkbar, sodass auch Eltern an Lehrkräfte Informationen weitergeben können. Weiterhin sollten auch Eltern die Möglichkeit haben, Resultate von Abstimmungen einzusehen, um so das Prinzip größtmöglicher Transparenz zu gewährleisten. Bei Abstimmungen ist es wünschenswert, wenn Eltern eigenen Ideen als Antworten eintragen können, sodass Wünsche und Bedürfnisse individuell angeben werden könnten. Eine Übersicht über Funktionen können unter folgendem Link eingesehen werden.

Zur bestmöglichen Organisation für Kooperationskontakte könnten in Rahmen des Tools sogenannte Kooperationsvereinbarungen gespeichert und abgebildet werden. So haben Eltern und Lehrkräfte beispielsweise die Möglichkeit, gemeinsame Ziele strukturiert zu dokumentieren sowie Bedürfnisse der Akteure und getätigte Abmachungen. Durch diese Struktur würde der Prozess der Reflexion von Kooperationsprozessen für Eltern und Lehrkräfte erleichtert – der vor allem für qualitätsvolle Kooperationsprozesse relevant ist. 

Weitere Info´s zur Kommunikation von Eltern und Lehrkräften:

3 Tools im Test

Elternnachricht, SchoolFox und Remind

Zur Umsetzung einer qualitätsvollen Kommunikation können gerade auch im digitalen Zeitalter Apps und Plattformen zur Kooperation von Lehrkräften und Eltern genutzt werden. Im Rahmen eines Seminars an der Universität Potsdam wurden drei Tools ausprobiert: Elternnachricht, SchoolFox und Remind.

Auf Grundlage von mehreren Fragen wurden die Apps / Plattformen getestet und gemeinsam diskutiert. Uns interessierte vor allem,  welche Tools für welche Bedürfnisse geeignet sind und ob die Tools dem Prinzip einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft entsprechen.

 

Ziel und Vorteile: Das Ziel des Tools besteht darin, dass Lehrkräfte unkompliziert Informationen an Eltern weitergeben können und bei Bedarf auch umgehend Rückantwort (z.B. Lesebestätigung) zu erhalten. Elternnachricht zeichnet sich durch eine hervorragende Übersichtlichkeit und eine einfache Bedienung aus.

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Lehrkräfte, die eine Klasse anmelden. Eltern benötigen für die Nutzung des Tools ausschließlich eine E-Mail-Adresse, die den Lehrkräften zur Verfügung gestellt wird.

Nachrichtenformat: Hier können Nachrichten sowohl an alle oder nur ausgewählte Eltern gesendet werden. Weiterhin können Abstimmungen erstellt werden, sodass Eltern die Möglichkeit der Zustimmung bzw. Ablehnung haben. Insgesamt stehen vier verschiedene Typen von Nachrichten zur Verfügung. Jedoch können Nachrichten nicht von Eltern an Lehrkräfte gerichtet werden, da keine Chatfunktion vorhanden ist und auch die Lernenden können weder Nachrichten einsehen noch an der Kommunikation partizipieren.

Weitere Funktionen: Weiterhin gilt es als praktisch, dass Lehrkräfte Dokumente (z.B. PDF-Dateien) an Eltern versenden können und Lehrkräfte eine Erinnerungsfunktion haben, sodass beispielsweise an verabredete Termin erinnert wird.

Datenschutz: Elternnachricht wurde unter strenger Beachtung der Bundes- und Landesdatenschutzgesetze entwickelt. Die Server und Services befinden sich in Deutschland und garantieren die Sicherheit aller Daten. Die genutzte SSL-Verschlüsselung wurde vom BayLDA geprüft und als sicher und wirksam bestätigt. Alle notwendigen Dokumente werden vorgefertigt zur Verfügung gestellt, eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung wird ebenfalls abgeschlossen. Weitere Info´s unter folgendem Link.

Kosten: Die Kosten für das Tool belaufen sich auf 24 € pro Klassen je Schuljahr. Bei schulweitem Einsatz steht zusätzlich noch eine Verwaltungsfunktion für die Schulleitung als Zusatzpaket zur Verfügung.

Zugang: Elternnachricht ist für Lehrkräfte auf jedem internetfähigen Gerät beispielsweise über einen Webbrowser nutzbar und für Eltern über ihren Email-Account.

Elternnachricht ist die richtige Plattform für Sie, wenn Sie ausschließlich an der Informationsweitergabe für Eltern und entsprechende Möglichkeiten zur Einholung von Feedback (u.a. Umfragen, Terminabsprachen, Informationen mit Lesebestätigung) interessiert sind und ein übersichtliches und  einfaches Tool nutzen möchten.

Ziel und Vorteile: Das Ziel des Tools besteht darin, dass Lehrkräfte und Eltern miteinander kommunzieren können. SchoolFox hat ein einfaches Design, ist übersichtlich strukturiert und ist somit leicht zu bedienen.

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt im ersten Schritt über die Lehrkräfte, die eine Klasse anmelden. Eltern erhalten dann einen Code für ihre Klasse und melden sich zudem mit einer eigenen Emailadresse an.

Nachrichtenformat: Lehrkräfte können Eltern individuell anschreiben oder kollektive Nachrichten, beispielsweise Rundbriefe, versenden. Hier können Anhänge hinzugefügt werden. Weiterhin sind Abstimmungen in der Klasse nötig, die Ergebnisse sind sowohl für Eltern als auch für Lehrkräfte sichtbar. Weiterhin gibt es die Funktion der Lesebestätigung und Termine werden übersichtlich dargestellt. Weiterhin können mehrere Lehrkräfte gleichzeitig mit den Eltern (individuell oder kollektiv) kommunizieren. Schülerinnen und Schüler sind nicht an der Kommunikation beteiligt.

Weitere Funktionen: In SchoolFox können Nachrichten in 40 Sprachen übersetzt werden. Weiterhin ist eine Erinnerungsfunktion integriert, die an wichtige Termine, wie beispielsweise den Elternabend, erinnert.

Datenschutz: Der Server befindet sich innerhalb der EU und entspricht der europäischen Datenschutzgrundverordnung. Weitere Infos unter folgendem Link

Kosten: Die Angebote müssen individuell eingeholt werden. Es gibt sowohl eine kostenlose Basis-Version als auch eine kostenpflichtige Premium-Version. Die Kosten für die Premium-Version richten sich nach der Anzahl der interessierten Klassen pro Schule. Unverbindliche Angebote können individuell eingeholt werden.

Zugang: SchoolFox ist für Lehrkräfte und Eltern über einen Webbrowser oder über eine mobile App (iOS und Android) nutzbar. Sowohl Eltern als auch Lehrkräfte benötigen eine Emailadresse.

SchoolFox ist die richtige App für Sie, wenn Sie mit Eltern kommunizieren und dabei in den Austausch gehen möchten und dabei Hilfe bei der Übersetzung von Nachrichten benötigen. Auch hier muss beachtet werden, welche Datenschutzverordnung für ihre Institution relevant ist, da der Server in der EU lokalisiert ist.

Ziel und Vorteile: Das Tool Remind zeichnet sich dadurch aus, dass alle Schulakteure miteinander in Kontakt treten können, sowohl Eltern und Lehrkräften, sowie Lehrkräfte und Lernende oder auch Eltern, Lehrkräfte und Lernende gemeinsam. Weiterhin zeichnet sich Remind durch die Funktion der Übersetzung von Nachrichten in 70 Sprachen aus.

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über Emailadressen aller Beteligter.

Nachrichtenformat: Durch das Tool kommt es zum Austausch von Informationen, da sowohl Eltern als auch Lehrkräfte Nachrichten an die Partner senden können. Jedoch sind hier keine Abstimmungen oder Übersichten von Ergebnisse oder Nachrichten möglich. Auch Lesebestätigungen werden nicht ersichtlich.

Weitere Funktionen: Weiterhin gilt es als praktisch, dass Lehrkräfte Dokumente (z.B. PDF-Dateien) an Eltern versenden können und Nachrichten in mehr als 70 Sprachen übersetzt werden.

Datenschutz: Da der Server nicht in Deutschland ist, wird keine Sicherheit der Daten garantiert und kann an Schulen in Deutschland nicht offiziell zur Kommunikation genutzt werden. Weitere Informationen unter dem folgenden Link.

Kosten: Das Tool ist kostenlos.

Zugang: Remind kann über den Webbrowser oder eine App genutzt werden. Lehrkräfte und Eltern nutzen ihren Email-Account zur Anmeldung.

Remind ist die richtige App für Sie, wenn es in ihrer Institution in Ordnung ist, dass der Server des Tools in den USA lokalisiert ist und Sie sowohl mit Eltern und auch ihren Lernenden kommunizieren möchten.

Eine qualitätsvolle Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften

Eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Lehrkräften kann dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler effektiv individuell zu fördern. Diese kooperativen Prozesse zwischen Eltern und Lehrkräften können nur dann als qualitätsvoll bezeichnet werden, wenn die Kommunikation zwischen den Kooperationspartnern funktioniert.

Auf Grundlage des Schulversuchs „Akzent Elternarbeit“ konnte durch Rubach, Krauskopf und Lazarides (2017) herausgestellt werden, dass acht Maßnahmen für Kommunikationsprozesse zwischen Eltern und Lehrkräften in der gemeinsamen Kooperation von Bedeutung sind:

Gelegenheiten für Gespräche anbieten                       Einladungen werden durch Lehrkräfte für formelle und informelle Gespräche durch verschiedene Kommunikationsmittel angeboten. Ziele der Gespräche sollten klar formuliert sein, Kommunikationsmedien und Kontakteformen darauf passend gewählt werden.
Erreichbarkeit für die Eltern sicherstellen               Auf Grundlage des Konzeptes einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft sollte sowohl die Erreichbarkeit schulischer Ansprechpartner, als auch die der Eltern sichergestellt sein. Dabei sollten Kontaktdaten verfügbar sein und über zeitliche Ressourcen sollte informiert werden.
Auf Bedürfnisse eingehen               Hierbei sollte auf die Bedürfnisse der Partner geachtet werden. Dabei werden präferierte Kontaktformen einbezogen, gegenseitige Erwartungen an die Partner sowie Wünsche über die Zeit der Kontakte. Wert wird auf die gegenseitig zugestandene Autonomie der Partner gelegt.
Gesprächskompetenzen schulen   Lehrkräfte sollten frühestmöglich auf die Arbeit mit Eltern vorbereitet werden. Dabei sollten im Studium Kurz zum Training von Kommunikationskompetenzen angeboten und durch Formate wie Hospitationen weiterentwickelt werden. Fortbildungen sollten stetig angeboten werden.  
Zielstrebiges Informieren   Auf Grundlage des Konzeptes einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft sollte sowohl auf den Informationsfluss der Lehrkräfte für die Eltern, aber auch der Eltern für die Lehrkräfte geachtet werden.
Sich im Umfeld vernetzen  Eltern und Schule vernetzen sich im regionalen Bildungspartner. Hier sollten Austauschmöglichkeiten aufgezeigt werden, und Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung zu nutzen.
Problem- und Konfliktmanagement zwischen Schule und Elternhaus Lehrkräfte und Eltern sind gemeinsame an der Lösung von Konflikten interessiert. Dabei sollte auf angemessene Regelungen der Gesprächsabläufe geachtet werden. Zudem besteht die Möglichkeit unabhängige Dritte in die Gespräche zu integrierten
Ansprechpartner benennen  Schulische Ansprechpartner mit entsprechenden Aufgaben werden für Eltern benannt.

Wie schaffe ich eine qualitätsvolle Kommunikation?

Zur Umsetzung solcher Kriterien können Apps genutzt werden. Im folgenden Artikel haben wir im Rahmen des Seminars an der Uni Potsdam 3 Tools getestet.

SchoolFox

Kommunikation auf Augenhöhe

In der Plattform SchoolFox zeigt sich eine Möglichkeit die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften im Sinne einer funktionierenden Erziehungs- und Bildungspartnerschaft effektiv zu gestalten. Dabei ist es Lehrkräften nicht nur möglich, Informationen schnell und übersichtlich an Eltern zu versenden, das besondere an SchoolFox ist, dass es zu einer wechselseitigen Kommunikation beider Akteure kommen kann.

Wir befragten einen der beiden Gründer von SchoolFox, David Schalkhammer, zum Tool und wollten Folgendes wissen:

Wie fördert das Tool die Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften?

Die Voraussetzung für gutes Teamwork ist eine transparente und schnelle Kommunikation. Die Organisation des Schultags ist für PädagogInnen eine wahre Management-Aufgabe. Neben der Vermittlung von Inhalten, kommen unzählige organisatorische Themen hinzu, die eng mit den Familien der Kinder abgestimmt werden müssen. SchoolFox nutzt die moderne Technologie, um einerseits LehrerInnen bei der Organisation zu entlasten und Eltern stärker in das Schulleben der Kinder miteinzubeziehen (z.B. Teilen von Fotos aus der Klasse oder während des Schulausfluges, Informieren über den Lernfortschritt). Hier zeigen sich zwei Vorteile: Erstens müssen PädagogInnen nicht mehr per Hand kopieren, kleben, verteilen und Unterschriften kontrollieren, was Zeit und Papier spart. Zweitens erhalten Lehrkräfte einen Draht zu Eltern, müssen nicht mehr wochenlang auf Antworten waren und können Termine bestmöglich organisieren.

Über eine App für Smartphone und Computer senden LehrerInnen Texte, Fotos oder Dateien an die Familien, die in Echtzeit auf Ihrem Smartphone oder per E-Mail benachrichtigt werden und rasch reagieren (85% der Rückmeldungen geschehen bereits innerhalb der ersten Stunde nach Senden der Nachricht). Eltern mit mangelnden Deutschkenntnissen können die Lehrer-Mitteilung automatisch in ihre bevorzugte Sprache übersetzen lassen. So können Sprachbarrieren überwunden werden und auch diese Familien in den Schulalltag miteinbezogen werden.

Welche Innovationen hat SchoolFox bisher und welche sind zukünftig geplant?

SchoolFox hat es geschafft, dem Kommunikationsbedürfnis von Lehrkräften und Eltern durch den behutsamen Einsatz digitaler Technologie zu begegnen. Funktionen, die Nutzer aus dem Privatleben kennen, wurden aufgegriffen und an die speziellen Bedürfnisse des Schulbereichs angepasst. Das oberste Ziel ist, ein Nutzererlebnis zu schaffen, das sich zu 100% an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert und sich perfekt in den Schulalltag integrieren lässt. Wäre die Verwendung der App eine lästige Zusatzaufgabe, so würde niemand die Plattform verwenden.

 Wir planen für die Zukunft viele weitere Schritte. Bereits im Herbst 2018 kommen für unsere Premium-Nutzer neue Zusatzfunktionen, beispielsweise die Möglichkeit für direkte Notfall-SMS an die Eltern, eine Administratorenfunktion für die Schulleitung, eine ganz unkomplizierte Organisation des Elternsprechtags oder der Vermerk von Hausübungen, damit Eltern auch hier den Überblick bewahren können. Langfristig soll auch eine Version für höhere Klassen entstehen, die sich auf die Kommunikation zwischen LehrerInnen und SchülerInnen fokussiert.

Unser Feedback zum Tool:

Wir haben das Tool im Rahmen unseres Seminars an der Universität Potsdam mit Lehramtsstudierenden getestet. Unserer Meinung nach eignet sich das Tool für Lehrkräfte, die an einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft interessiert sind, sodass Eltern und Lehrkräfte gemeinsam die Lernenden unterstützen und dabei gleichberechtigt miteinander arbeiten. Lehrkräfte und Eltern haben die Möglichkeit schnell Informationen zu teilen und Antworten der Kooperationspartner zu erhalten. Zudem ist das Tool sehr übersichtlich gestaltet (siehe Fensteransichten in der Bildergalerie), sodass Lehrkräfte und Eltern sich schnell zurechtfinden und eine gute Übersicht über stattfindende Kommunikationsstrukturen erhalten.

Was würden wir uns wünschen?

In einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist der Austausch von Informationen eine grundlegende Bedingung. Wichtig ist es auch, dass Inhalte miteinander besprochen werden, und Abstimmungen stattfinden. Diese finden nicht nur individuell für einzelnen Kinder statt, sondern auch im Klassenkontext. Daher wäre die Funktion der (anonymen) Abstimmung von Inhalten (bspw. Klassenfahrten, Tagestouren, Anschaffungen) wünschenswert – dabei wäre es relevant, dass sowohl Eltern als auch Lehrkräfte Ergebnisse einsehen können. So kann das Prinzip größtmöglicher Transparenz gewährleistet werden. Bei Abstimmungen ist es auch wünschenswert, wenn Eltern eigenen Ideen als Antworten eintragen können, sodass Wünsche und Bedürfnisse individuell angeben werden könnten.

Zur bestmöglichen Organisation für Kooperationskontakte könnten in Rahmen des Tools sogenannte Kooperationsvereinbarungen gespeichert und abgebildet werden. So haben Eltern und Lehrkräfte beispielsweise die Möglichkeit, gemeinsame Ziele strukturiert zu dokumentieren sowie Bedürfnisse der Akteure und getätigte Abmachungen. Durch diese Struktur würde der Prozess der Reflexion von Kooperationsprozessen für Eltern und Lehrkräfte erleichtert – der vor allem für qualitätsvolle Kooperationsprozesse relevant ist. 

Weitere Info´s zur Kommunikation von Eltern und Lehrkräften:

H5P

Erstellung interaktiver und adaptiver Lernmaterialien 

Durch die Plattform H5P können wir Inhalte didaktisch ansprechend aufzubereiten und unsere Lernmaterialien interaktiv zu gestalten und in bestehende Websites einzupflegen.

Verfügbarkeitwebbasiert 
Geräte Laptop/PC
URLhttps://h5p.org/
WLANist notwendig
Anmelden

Lehrende müssen sich auf H5P anmelden oder einen Moodle- oder WordPresszugang haben

Lernenden können die Inhalte über Moodle und WordPress nutzen, oder müssen sich über denselben Account wie die Lehrenden anmelden, um selbstständig Inhalte zu erstellen

Verwendungsmöglichkeiten für den Unterricht:

  • Erstellen von interaktiven Videos
  • Erstellen von Quizzen 
  • angeleitete Textmarkierungen zum gemeinsamen Verständnis von Texten
  • Audioaufnahmen
  • adaptive Lernmaterialien

Unter diesem Link findet die Beispiele für interaktive Videos sowie eine Anleitung zur Erstellung von Videos mit H5P.

Digitale Tools in der Lehre VI – H5P

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Durch die Plattform H5P wird die Möglichkeit eröffnet, Inhalte didaktisch ansprechend aufzubereiten, interaktiv zu gestalten und in bestehende Websites einzupflegen. Zudem kann H5P mit Hilfe von Plugins auch über andere Plattformen, wie WordPress oder Moodle, genutzt werden.
Das besondere an H5P ist es, dass durch die Verknüpfung von Lerninhalten verschiedene Facetten des Lernens gefördert werden. So können unterschiedliche Lerntypen zielgerichtet gefördert werden, (umgangreiches) Wissen verständlich erklärt und gefestigt werden und Lernmaterialien adaptiv gestaltet werden.
H5P ermöglicht die Verknüpfung unterschiedlicher Medien, z.B. können Videos interaktiv gestaltet werden indem Quizfragen, Texte oder zusätzliche Bilder eingepflegt werden. Zudem können nicht nur die Lehrenden Inhalte erstellen, sondern auch Lernende haben die Möglichkeiten ihr Wissen mit Hilfe von H5P zu verstetigen und Inhalte selbstständig zu erstellen.

 

Vor- und Nachteile von H5P:

Vorteile 

  • Kostenfrei
  • schnelle Erstellung von Inhalten und Lernmaterialien
  • Verknüpfung mehrere Lernmaterialien (Z.B. Videos mit Quizfragen, Texten oder Bildern)
  • Interaktive Gestaltung, die verschiedene Lerntypen anspricht 
  • Adaptive Lernmaterialien

Nachteile

  • Internetanschluss ist notwendig
  • genaue Anleitung für Lernende nötig
  • Anmeldung auf der Website notwendig oder Moodle- oder WordPresszugang 

So habe ich H5P in meiner Hochschullehre genutzt:

  • INTERAKTIVE VIDEOS (Erklärvideos wurden von Studierenden erstellt. Durch H5P wurde in die Videos Quizfragen implementiert. So konnten die anderen Kommilitonen sich nicht nur die Videos angucken und Inhalte hören, sondern mit Hilfe der Quizfragen wurde sichergestellt, das Inhalte verstanden wurden. Die Inhalte wurden in Moodle implementiert.)
  • INTERAKTIVE BILDER (In Abbildungen von theoretische Modelle wurden Quizfragen beziehungsweise Hinweise oder Videos integriert, die den Aufbau von Modellen erklären und den Studierenden Beispiel zur Verfügung stellten. Die Inhalte wurden in Moodle implementiert.)
  • TEXTE MARKIEREN (Studierende hatten die Möglichkeit, sich Textinhalte mit Hilfe visueller Werkzeuge angeleitet zu erarbeiten.)
  • ZEITREIHEN (Die Schulgeschichte wurde mit Hilfe eines Zeitstrahles dargestellt und erklärt.)

Beispiele für Interaktive Videos mit H5P

Wie erstelle ich ein interaktives Video?

Da H5P zum Zeitpunkt der Nutzung noch nicht in Moodle der Universität Potsdam implementiert war, habe ich einen anderen Schritt gewählt. Ich habe für meine Seminare eine Emailadresse und ein Passwort erstellt und mich damit auf H5P angemeldet. Da alle teilnehmenden Studierenden die Emailadresse und das zugehörige Passwort hatten, konnten diese über die Website von H5P selbstständig Inhalte erarbeiten beziehungsweise Inhalte von anderen Studierenden nutzen.

Ich möchte euch jetzt erklären, wie interaktive Videos erstellt wurden:

  1. Klicke auf „my account“
  2. Klicke auf „create new content“
  3. Gebe dem Video einen Namen und wählen in der Dropdown Auswahl „Interaktives Video aus“
  4. Jetzt könnt ihr euer Video hochladen. (ACHTUNG: Die Datei darf höchstens eine Größe von 16MB haben – Handyvideo funktionieren daher oft nicht, weil diese in zu höher Qualität gefilmt werden. Wir haben Videos dann einfach ein zweites Mal aufgenommen oder Videos geschnitten, sodass 2 Teile des Videos mit H5P bearbeitet wurden.)
  5. Im nächsten Schritt (Text tracks) könnt ihr das Video beschreiben (deskriptions) beziehungsweise Unterüberschriften vergeben (Subtitles).
  6. Dann können Interaktionen in das Video eingebaut werden (Add interactions). Im Folgenden findet ihr eine (unvollständige) Auflistung der Inhalte, die in das Video eingepflegt werden können:
    a. Texte und Aussagen
    b. Labels
    c. Tabellen
    d. Verlinkungen
    e. Bilder
    f. Fragen (Multiple Choice, Single Choice, Falsch-Richtig Fragen)
    g. Wortmarkierung
  7. Wählt dafür die richtige Zeit im Video aus, zu der eure Interaktion sichtbar wird. Ihr könnt beispielsweise entscheiden, wie lange eure Interaktion sichtbar wird, ob das Video während der Interaktion pausiert und was passiert, wenn Interkationen z.B. nicht beachtet oder falsch gelöst werden.
  8. Ihr habt die Möglichkeit Feedback für Antworten zu geben. Ich gebe Studierende beispielsweise den Hinweis, dass sie das Video nochmals starten sollen, falls die Antworten nicht korrekt waren oder lobe sie, wenn die Antworten richtig ausgewählt wurden.
  9. Ihr habt auch die Möglichkeit das Video adaptiv zu gestalten, indem ihr einstellt, dass das Video neu beginnt, wenn Fragen nicht richtig beantwortet wurden.
  10. Ihr könnt auch entscheiden, wie die Interaktion angezeigt wird, als Punkt oder per Großbild.

Weitere Infos findet ihr hier:

Digitale Tools in der Lehre V – Tutory

Freie Lernmaterialien erleichtern Lehrkräften nicht nur den Alltag der Unterrichtvorbereitung indem Materialien zur freien Nutzung zur Verfügung stehen. Freie Lernmaterialien halten auch dazu an, Inhalte gegenseitig zu prüfen, die Unterrichtsqualität zu verbessern und Materialien frei zu bearbeiten, und so z.B. die Differenzierung im Unterricht nach Leistung, Interessen oder Fähigkeiten zu erleichtern.

Dabei helfen Tools, die sich das Ziel gesetzt haben, Materialien leicht zu erstellen und diese zu teilen beziehungsweise frei zu Verfügung zu stellen. Ein solches Tool ist tutory.

In diesem Blogbeitrag möchte ich tutory.de vorstellen -  tutory ermöglicht nicht nur das Heranziehen von  Arbeitsblättern anderer Lehrkräfte als Vorlage und Inspiration, sondern bietet, durch eine Vielzahl von Funktionen, auch die Möglichkeit eigene Arbeitsblätter zu erstellen, die visuell ansprechend gestaltet sind und Grundregeln der Formatierung berücksichtigt.

Vorteile

Nachteile

 
  • Durch eine Rasterung auf den Blättern ist eine genaue Platzierung/Ausrichtung möglich
  • Vor-Formatierung von Texten, Überschriften…
  • Automatische, flexible Nummerierung der Aufgaben
  • Vielfältige Möglichkeiten der Aufgabengestaltung (Lückentext, Multiple-Choice-Aufgaben, Notenlinien…)
  • freie Lizenzen in der Basisversion
  • keine/begrenzte individuelle Gestaltung der Bausteine möglich (Form, Farbe…)
  • keine flexiblen Schriftgrößen ( nur 3 Stufen)
  • Grundlegende Dokumenteigenschaften, wie Seitenränder, Rasterung usw. lassen sich nicht ändern
  • Tutory kann nur per Maus, also nicht auf dem Tablet genutzt werden

 

Wie funktioniert das nun?

(a) Meldet euch auf Tutory an ....

(b) Um nun selbstständig ein eigenes Arbeitsblatt zu erstellen ....

  • ... klickt ihr auf das grüne Feld „+ neues privates Arbeitsblatt“ (recht oben) und wählt  den Titel, sowie  gegebenenfalls auch den Fachbereich und die Klassenstufe aus.
  • In der Taskleiste oben könnt Ihr zunächst die Schriftgröße und die Schriftart für das ganze Dokument anpassen.
  • Außerdem könnt ihr hier Informationen zum Arbeitsblatt, wie Titel oder Datum bearbeiten.

(c) Wie können Elemente auf dem Arbeitsblatt integriert werden? 

In der linken Spalten findet ihr viele verschiedene  Elemente, die ihr für eure Arbeitsblätter verwenden könnt:

  • Texte: Hier findet ihr Textbausteine, für zum Beispiel Überschriften, Informationstexte  Aufgabenstellungen, Hinweisfelder oder Tabellen.
  • Bilder: Ihr könnt entweder eigene Bilder verwenden und hochladen, oder die Bildersuche von tutory nutzen. Die Bildersuche durchsucht  automatisch mehrere Datenbanken wie Pixabay oder Flickr auf lizenzfreie Bilder
  • Dynamisch: Unter dieser Kategorie lassen sich unter anderem viele verschiedene Aufgabenstellungen, wie Multiple-Choice- Fragen, Sortieraufgaben oder Formeln einfügen.
  • Struktur: Hier könnt ihr einfach und bequem u.a. Linien, Kästchen, Notenlinien hinzufügen

(d) Was muss ich noch wissen?

  • Jedes Element lässt sich einzeln vergrößern, verkleinern und neu platzieren. Mit Hilfe des Rasters lassen sich die einzelnen Elemente sehr einfach und sauber ausrichten.
  • Der Inhalt der verschiedenen Elemente kann erst bearbeitet werden, wenn das betreffende Element ausgewählt wurde und rechts über dem Element der kleine Stift angeklickt wurde:Es öffnet sich rechts eine Spalte, in der Inhalte  bearbeitet werden können.
  • Das fertige Arbeitsblatt könnt ihr zum Schluss in der oberen Taskleiste als ein PDF- Dokument speichern und herunterladen.

Probiert es gerne aus und schickt mir eure Resultat. Ich würde die Ideen hier gerne sammeln.

Infos zum Tool finden Sie unter folgendem Link

Tutory

Erstellen, Bearbeiten und Teilen von Arbeitsblättern

Tutory ermöglicht nicht nur das Heranziehen von  Arbeitsblättern anderer Lehrkräfte als Vorlage und Inspiration, sondern bietet, durch eine Vielzahl von Funktionen, auch die Möglichkeit eigene Arbeitsblätter zu erstellen, die visuell ansprechend gestaltet sind und Grundregeln der Formatierung werden berücksichtigt. 

Verfügbarkeit webbasiert 
GeräteLaptop/PC
URLhttps://www.tutory.de
WLANist notwendig
Anmelden

Die Lehrkraft muss sich zur Erstellung eines Arbeitsblattes anmelden.

 

Verwendungsmöglichkeiten für den Unterricht:

  • schnelle Erstellung von Arbeitsblätter (eine Erklärung zur Nutzung findet ihr unter folgendem Link)
  • Differenzierung von Aufgaben durch die Integration von QR-Codes

 

Bildergalerie:

Padlet

Interaktive Tafel zum Sammeln von Notizen und Kommentaren

Padlet ist eine digitale Pinnwand, die sehr einfach gestaltbar und vielfältig im Unterricht einsetzbar ist. Unterschiedliche Informationen des Unterrichts können kollaborativ und anonym gesammelt, geordnet und gespeichert werden.

Neben dem Sammeln von Notizen und Kommentaren können unter anderem auch Dateien, Videos oder Podcast ins Padlet verlinkt werden. 

Verfügbarkeit IOS, Android sowie webbasiert 
GeräteSmartphone, Tablet, Laptop/PC
URLhttps://padlet.com/
WLANist notwendig
Anmelden

Die Lehrkraft muss sich zur Erstellung eines Padlets anmelden.

Die Lernenden müssen sich nicht anmelden. 

Verwendungsmöglichkeiten für den Unterricht:

  • strukturierte Sammlung von Ideen
  • Sortieren von Unterrichtsinhalten
  • Erstellen von Handouts 
  • Sammlungen verschiedener Materialien auf einer Pinnwand 

 

Bildergalerie:

PINGO

Interaktiv Quizfragen stellen und Antworten besprechen 

PINGO bietet die Möglichkeit Wissen über Quizfragen zu erfassen und zeitnahe Lösungen zu erhalten, beziehungsweise diese der Lerngruppe zu präsentieren. Die Fragen können von der Lehrkräfte ausgewählt und zur Beantwortung freigegeben werden. Somit können Themen aus dem Unterricht wiederholt werden. Neben bekannten Formaten von Single Choice und Multiple Choice Fragen, können bei PINGO aus Wordcloud durch Freitextantworten erstellt werden oder numerische Antworten erzeugt werden (z.B. für das Üben zur Kopfrechnen).

Verfügbarkeitwebbasiert 
GeräteSmartphone, Tablet, Laptop/PC
URLhttp://pingo.upb.de/
WLANist notwendig
Anmeldung

Die Lehrkraft muss sich zur Erstellung des Quiz anmelden.

Lernenden müssen sich nicht anmelden, sondern erhalten über einen Code Zugang zum Quiz.

Verwendungsmöglichkeiten für den Unterricht:

  • bereits erarbeitete Wissen überprüfen mit Live-Ansicht der Lösungen (inkl. Ausgabe der Anzahl der Teilnehmenden)
  • Vergleich von Wissensständen möglich 
  • Wiederholung der Unterrichtsinhalte durch Quizfragen
  • Fragenformate: Single Choice, Multiple Choice, Freitextantworten, Numerische Antworten

 

Bildergalerie:

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