Date: April 23, 2018

H5P

Erstellung interaktiver und adaptiver Lernmaterialien 

Durch die Plattform H5P können wir Inhalte didaktisch ansprechend aufzubereiten und unsere Lernmaterialien interaktiv zu gestalten und in bestehende Websites einzupflegen.

Verfügbarkeitwebbasiert 
Geräte Laptop/PC
URLhttps://h5p.org/
WLANist notwendig
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Lehrende müssen sich auf H5P anmelden oder einen Moodle- oder WordPresszugang haben

Lernenden können die Inhalte über Moodle und WordPress nutzen, oder müssen sich über denselben Account wie die Lehrenden anmelden, um selbstständig Inhalte zu erstellen

Verwendungsmöglichkeiten für den Unterricht:

  • Erstellen von interaktiven Videos
  • Erstellen von Quizzen 
  • angeleitete Textmarkierungen zum gemeinsamen Verständnis von Texten
  • Audioaufnahmen
  • adaptive Lernmaterialien

Unter diesem Link findet die Beispiele für interaktive Videos sowie eine Anleitung zur Erstellung von Videos mit H5P.

Digitale Tools in der Lehre VI – H5P

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Durch die Plattform H5P wird die Möglichkeit eröffnet, Inhalte didaktisch ansprechend aufzubereiten, interaktiv zu gestalten und in bestehende Websites einzupflegen. Zudem kann H5P mit Hilfe von Plugins auch über andere Plattformen, wie WordPress oder Moodle, genutzt werden.
Das besondere an H5P ist es, dass durch die Verknüpfung von Lerninhalten verschiedene Facetten des Lernens gefördert werden. So können unterschiedliche Lerntypen zielgerichtet gefördert werden, (umgangreiches) Wissen verständlich erklärt und gefestigt werden und Lernmaterialien adaptiv gestaltet werden.
H5P ermöglicht die Verknüpfung unterschiedlicher Medien, z.B. können Videos interaktiv gestaltet werden indem Quizfragen, Texte oder zusätzliche Bilder eingepflegt werden. Zudem können nicht nur die Lehrenden Inhalte erstellen, sondern auch Lernende haben die Möglichkeiten ihr Wissen mit Hilfe von H5P zu verstetigen und Inhalte selbstständig zu erstellen.

 

Vor- und Nachteile von H5P:

Vorteile 

  • Kostenfrei
  • schnelle Erstellung von Inhalten und Lernmaterialien
  • Verknüpfung mehrere Lernmaterialien (Z.B. Videos mit Quizfragen, Texten oder Bildern)
  • Interaktive Gestaltung, die verschiedene Lerntypen anspricht 
  • Adaptive Lernmaterialien

Nachteile

  • Internetanschluss ist notwendig
  • genaue Anleitung für Lernende nötig
  • Anmeldung auf der Website notwendig oder Moodle- oder WordPresszugang 

So habe ich H5P in meiner Hochschullehre genutzt:

  • INTERAKTIVE VIDEOS (Erklärvideos wurden von Studierenden erstellt. Durch H5P wurde in die Videos Quizfragen implementiert. So konnten die anderen Kommilitonen sich nicht nur die Videos angucken und Inhalte hören, sondern mit Hilfe der Quizfragen wurde sichergestellt, das Inhalte verstanden wurden. Die Inhalte wurden in Moodle implementiert.)
  • INTERAKTIVE BILDER (In Abbildungen von theoretische Modelle wurden Quizfragen beziehungsweise Hinweise oder Videos integriert, die den Aufbau von Modellen erklären und den Studierenden Beispiel zur Verfügung stellten. Die Inhalte wurden in Moodle implementiert.)
  • TEXTE MARKIEREN (Studierende hatten die Möglichkeit, sich Textinhalte mit Hilfe visueller Werkzeuge angeleitet zu erarbeiten.)
  • ZEITREIHEN (Die Schulgeschichte wurde mit Hilfe eines Zeitstrahles dargestellt und erklärt.)

Beispiele für Interaktive Videos mit H5P

Wie erstelle ich ein interaktives Video?

Da H5P zum Zeitpunkt der Nutzung noch nicht in Moodle der Universität Potsdam implementiert war, habe ich einen anderen Schritt gewählt. Ich habe für meine Seminare eine Emailadresse und ein Passwort erstellt und mich damit auf H5P angemeldet. Da alle teilnehmenden Studierenden die Emailadresse und das zugehörige Passwort hatten, konnten diese über die Website von H5P selbstständig Inhalte erarbeiten beziehungsweise Inhalte von anderen Studierenden nutzen.

Ich möchte euch jetzt erklären, wie interaktive Videos erstellt wurden:

  1. Klicke auf „my account“
  2. Klicke auf „create new content“
  3. Gebe dem Video einen Namen und wählen in der Dropdown Auswahl „Interaktives Video aus“
  4. Jetzt könnt ihr euer Video hochladen. (ACHTUNG: Die Datei darf höchstens eine Größe von 16MB haben – Handyvideo funktionieren daher oft nicht, weil diese in zu höher Qualität gefilmt werden. Wir haben Videos dann einfach ein zweites Mal aufgenommen oder Videos geschnitten, sodass 2 Teile des Videos mit H5P bearbeitet wurden.)
  5. Im nächsten Schritt (Text tracks) könnt ihr das Video beschreiben (deskriptions) beziehungsweise Unterüberschriften vergeben (Subtitles).
  6. Dann können Interaktionen in das Video eingebaut werden (Add interactions). Im Folgenden findet ihr eine (unvollständige) Auflistung der Inhalte, die in das Video eingepflegt werden können:
    a. Texte und Aussagen
    b. Labels
    c. Tabellen
    d. Verlinkungen
    e. Bilder
    f. Fragen (Multiple Choice, Single Choice, Falsch-Richtig Fragen)
    g. Wortmarkierung
  7. Wählt dafür die richtige Zeit im Video aus, zu der eure Interaktion sichtbar wird. Ihr könnt beispielsweise entscheiden, wie lange eure Interaktion sichtbar wird, ob das Video während der Interaktion pausiert und was passiert, wenn Interkationen z.B. nicht beachtet oder falsch gelöst werden.
  8. Ihr habt die Möglichkeit Feedback für Antworten zu geben. Ich gebe Studierende beispielsweise den Hinweis, dass sie das Video nochmals starten sollen, falls die Antworten nicht korrekt waren oder lobe sie, wenn die Antworten richtig ausgewählt wurden.
  9. Ihr habt auch die Möglichkeit das Video adaptiv zu gestalten, indem ihr einstellt, dass das Video neu beginnt, wenn Fragen nicht richtig beantwortet wurden.
  10. Ihr könnt auch entscheiden, wie die Interaktion angezeigt wird, als Punkt oder per Großbild.

Weitere Infos findet ihr hier:

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