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Heterogenität und Lesekompetenz

Die Rolle der institutionellen und häuslichen Lernumwelten

Nicht erst seit PISA ist bekannt, dass der Bildungserfolg von Kindern in engem Zusammenhang mit ihrer (sozialen) Herkunft steht. Doch wie entsteht dieser Zusammenhang? Im vorliegenden Forschungsprojekt untersuchen wir längsschnittlich, wie sich die Lesekompetenz von Kindern entwickelt und welchen spezifischen Beitrag sowohl die häusliche als auch die institutionelle Lernumgebung dazu leistet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Analyse differenzieller Effekte: Wirken beide Lernumgebungen bei Kindern unterschiedlicher Herkunft auf dieselbe Weise und gleich stark? Verhalten sich die Effekte beider Lernumgebungen additiv zueinander? Profitieren Kinder, die zu Hause eine weniger anregende Lernumgebung vorfinden, genauso stark von einer anregenden institutionellen Lernumgebung wie Kinder, die zu Hause bereits auf eine anregende Lernumgebung treffen?

Anhand der Daten des Nationalen Bildungspanels wird in einer Längsschnittstudie vom Kindergarten bis zur zweiten Klasse analysiert, ob und inwiefern sich differentielle Effekte der Lernumgebungen für Kinder in so genannten Risikogruppen und Nicht-Risikogruppen zeigen.

Das Projekt ist Teil des Special Priority Programs “Education as a Lifelong Process” (SPP 1646) und wird in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe “Heterogenität & Inklusion“ der Universität Potsdam durchgeführt.

Beteiligte Professuren

Prof. Dr. Nadine Spörer
Prof. Dr. Guido Nottbusch
Forschergruppe „Heterogenität & Inklusion“ der Universität Potsdam

Akademische Mitarbeiterinnen

Dr. Helvi Koch
Jennifer Lambrecht

 

Projektbezogene Publikation

  • Lambrecht, J., Koch, H., Nottbusch, G. & Spörer, N. (2016, März). Erfolg versprechende Lesevorläuferfähigkeiten wider soziale Umstände - welche Rolle spielt die häusliche Lernumgebung? Posterpräsentation auf der 4. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Berlin.