Medieninformation der Universität Potsdam

Nr.: 062/10 vom 04.03.2010

Universität Potsdam fördert die "besten Köpfe"

Hochschule erhöht ab März Stipendien und Fördersätze für Doktoranden

Um junge Forscherinnen und Forscher finanziell stärker als bisher zu unterstützen, werden an der Universität Potsdam seit März dieses Jahres die Stipendiensätze der Doktoranden erhöht und zusätzlich höhere Fördersätze an Promovierende mit Kindern gezahlt. Die Förderung junger Wissenschaftler zählt zu den Schwerpunktaufgaben der Universität. Die Hochschule hat ein großes Interesse am hervorragend ausgebildeten Nachwuchs und konkurriert dabei auf dem internationalen Markt um die "besten Köpfe".

Die Erhöhung der Zuwendungen trägt auch der Tatsache Rechnung, dass die Förderung durch die verschiedenen Mittelgeber bisher sehr ungleich erfolgte. Das führte dazu, dass Doktoranden zwar an einem Forschungsthema arbeiteten, dafür jedoch ein unterschiedliches monatliches Stipendium in Höhe von 741 Euro, 1.000 Euro oder 1.400 Euro erhielten. Kinder werden bei verschiedenen Mittelgebern ebenfalls unterschiedlich berücksichtigt. Die Universität wird nun die eigenen Promovierenden besser ausstatten und die Fördersätze grundsätzlich auf 1.000 Euro anheben. Für ein Kind werden monatlich 300 Euro, für zwei Kinder 500 Euro gezahlt. Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Walz sieht diese Maßnahme als ersten Schritt und hofft für die Zukunft auf die weitere finanzielle Unterstützung des Landes Brandenburg.

Hinweis an die Redaktionen:

Kontakt: Prof. Dr. Bernd Walz, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Potsdam, Tel.: 0331/977-1406; E-Mail: walz@uni-potsdam.de

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