Medieninformation der Universität Potsdam

Nr.: 060/10 vom 01.03.2010

Forschung im Dienste der Lebensqualität

Universität Potsdam auf der CeBIT 2010, in Halle 9, Stand B39

Die Universität Potsdam wird auf der diesjährigen Weltschau für Informations- und Kommunikationsindustrie in Hannover vom 02. bis 06.03. 2010 vertreten sein. Die von Forschern der größten brandenburgischen Hochschule gezeigten Projekte stehen für eine Steigerung der Sicherheit, Lebensqualität und des Komforts für den Menschen.

Die Universität Potsdam ist auf der CeBIT am Gemeinschaftsstand "Innovationsmarkt" der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zu finden. Ihre vorgestellten Systeme sollen Sicherheit, Lebensqualität und Komfort des Menschen steigern. Das von der Professur für Technische Informatik, Prof. Dr. Christophe Bobda, entwickelte "Potsdamer Intelligente Kamerasystem - PICSy" ermöglicht zum Beispiel das frühzeitige Erkennen von Gefahrensituationen im Alltag. Ausgestellt wird auch ein System zur transparenten Messung von Leistungsverbrauch im Haushalt, um das Energiebewusstsein der Bewohner zu stärken. Mit in Hannover dabei: ein funkgesteuertes System zur bedarfsgerechten Kontrolle von so genannten LED-basierten Straßenlaternen. Damit kann die Helligkeit unmittelbar kontrolliert und angepasst werden, was Energie spart und die Umwelt schont. Die Arbeitgsgruppe HyperBraille von Prof. Dr. Helmut Jürgensen präsentiert ein zweidimensionales Lesegerät für Blinde, auf welchem unter anderem ein Internetbrowser sowie ein Schreibprogramm dargestellt werden. Damit ist ein direkter Zugang zu grafischen Inhalten möglich. Wie bei einem Touchscreen können Berührungen auf einem Display, sogar mit mehreren Fingern, ausgewertet werden. Dazu hat die Firma METEC ein Braille-Flächendisplay mit 7200 Stiften, entwickelt. Die Inhalte werden im Vergleich zur üblichen Braillezeile weiträumiger, also in mehr als einer Zeile, und dadurch besser und schneller weitergegeben. Mit Alarm- und Notfallsystemen hängen die von der Professur für Service und Software Engneering von Prof. Dr. Tiziana Margaria-Steffen entwickelten Lösungen zusammen. Mit der grafischen Entwicklungsumgebung "jABC" wird zum Beispiel die Funktionalität eines Notrufsystems nahtlos mit anderen Webdiensten kombiniert. Ein Team der Professur für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government um Prof. Dr. Norbert Gronau, präsentiert das Forschungsprojekt LUPO (Leistungsfähigkeitsbeurteilung unabhängiger Produktionsobjekte), eine Möglichkeit zur Flexibilisierung der Fertigung im Maschinen- und Anlagenbau durch dezentrale Fertigungssteuerung. LUPO ermöglicht eine schnelle und flexible Nachbildung, Variation und Analyse von Produktionsprozessen. Kern des Projektes: ein hybrider Simulator, der die Vorteile computergestützter Simulation mit Modellfabriken verbindet.

Hinweis an die Redaktionen:

Zeit: 02.- 06.03.2010
Ort: Hannover, Messegelände, Halle 9, Stand B39
Kontakt: Die Mitarbeiter der Universität Potsdam sind am Stand über folgende Telefonnummer zu erreichen: 0173/627-7505

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