Medieninformation der Universität Potsdam

Nr.: 219/07 vom 29.10.2007

Prof. Dr. Werner Jann erfolgreich bei Reputationsstudie

Im Bereich Politikforschung und Verwaltungswissenschaft zählt die Universität Potsdam zu den drei wichtigsten deutschen Universitäten und Forschungsstätten. Das ist das Ergebnis einer gerade veröffentlichten Untersuchung, in der die deutschen Politikwissenschaftler die wichtigsten Entwicklungen ihrer Disziplin dokumentieren.

Die alle zehn Jahre durchgeführte Befragung der Mitglieder der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft und der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (insgesamt 1.568 Personen) untersucht die Bedeutung von Themenfeldern, theoretischen Ansätzen und die Reputation von Fachvertretern. Die Universität Potsdam gehört zusammen mit der Universität Konstanz und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer zu den Spitzenreitern. Auch bei der Frage nach den wichtigsten Vertretern der Disziplin in diesem Bereich liegt die Universität Potsdam weit vorn. Werner Jann, Professor für Verwaltung und Organisation in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, wird von den Politologen auf Platz zwei der wichtigsten Verwaltungswissenschaftler Deutschlands gesetzt, hinter dem Doyen des Fachs, Prof. Dr. Fritz W. Scharpf vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln. Bei der Frage nach den wichtigsten deutschen Politologen in der Politikberatung ist er ebenfalls dabei. Er belegt gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen W. Falter von der Universität Mainz den vierten Platz.

Die Studie von Jürgen Falter und Michéle Knodt ist im neuesten Rundbrief der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) veröffentlicht.

Hinweis an die Redaktionen:

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Werner Jann aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-3241, E-Mail: jann@uni-potsdam.de zur Verfügung.

Weitere Informationen: Falter, Jürgen und Michèle Knodt (2007): Die Bedeutung von Themenfeldern, theoretischen Ansätzen und die Reputation von Fachvertretern, in: Politikwissenschaft. Rundbrief der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft 137, S. 147-160.

zurück zur Übersicht