135/00 vom 21.09.2000

Preis für Potsdamer Historiker

Dr. Matthias Rogg, Lehrbeauftragter für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Institut der Universität Potsdam, erhält am 28. September 2000 in Aachen auf dem Deutschen Historikertag den Werner-Hahlweg-Preis. Der Preis wird seit 1992 in Erinnerung an den Militärhistoriker Dr. Werner Hahlweg (1912-1989) im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Mit der Auszeichnung soll das Lebenswerk dieses international bekannten Gelehrten geehrt, die Bedeutung der Militärgeschichte und Wehrwissenschaften gestärkt und dem wissenschaftlichen Nachwuchs Anreiz und Förderung gegeben werden.

Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Preise mit einer Gesamtdotierung von 22.500 DM vergeben. Matthias Rogg erhält den 1. Preis für seine Dissertation, die sich mit dem Bild des Soldaten im 16. Jahrhundert befasst. Er wertete dafür über 4000 Bildzeugnisse aus und leistete mit seiner wissenschaftlichen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Sozial- und Mentalitätsgeschichte der Frühen Neuzeit.

Matthias Rogg wurde 1963 geboren, absolvierte von 1983 bis 1986 eine Ausbildung zum Truppenoffizier der Panzertruppe und studierte von 1989 bis 1993 an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg Neuere/Neueste Geschichte, Kunstgeschichte und Mittlere Geschichte. An der Freiburger Universität promovierte er 1998. Seit 1999 ist Matthias Rogg Historikerstabsoffizier und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam sowie Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

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[ Letzte Aktualisierung 21.09.00 Stefanie Knappe]