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Ein Glücksfall nicht nur für Biologen – 40 Jahre Ökologische Station Gülpe

Natur mit einem Haus, einem Holzbogen und einem Storch

Ökologische Station Gülpe / Foto: Ralf-Udo Mühle

Die zur Universität Potsdam gehörende Ökologische Station Gülpe im Havelland feiert am 1. Juni  ihr 40-jähriges Bestehen. Zu Festveranstaltung werden viele Akteure erwartet, die die Entwicklung der Station langjährig begleiteten und unterstützten. Seit Mitte der 1970er Jahre können in der einzigartigen Auenlandschaft Gülpes Studierende der Potsdamer und weiterer Hochschulen wissenschaftliche Erkenntnisse aus biologischen und ökologischen Fragestellungen gewinnen. In einer praxisnahen Ausbildung werden sie unter anderem mit Konflikten zwischen Landnutzung und Naturschutz konfrontiert und so auf die spätere berufliche Praxis vorbereitet.

Bereits gegen Ende der 1950er Jahre kamen Potsdamer Wissenschaftler mit ihren Studierenden an den Gülper See und bauten die Bockwindmühle Prietzen als Beobachtungsstation für ornithologische Exkursionen aus. Mit einer sich kontinuierlich verbessernden naturwissenschaftlichen Ausbildung der Lehramtsstudierenden stiegen auch die Anforderungen an die Ausstattung der Forschungsstation. Deshalb beschritt die Hochschule 1975 neue Wege. Ziel war es, die akademische Ausbildung in den Hörsälen mit praktischen Untersuchungen vor Ort zu verbinden. In der Folge wurde ein Bauerngehöft erworben und eine Feldstation mit Laboren, Unterrichtsräumen und Quartieren für die Studierenden eingerichtet.
Auf diese Weise konnten Synergien genutzt und mit einer Orientierung  auf praktische Kompetenzen auch gemeinsame Ausbildungsstandards gesetzt werden. Von dieser Ausrichtung profitierten neben den  Lehramtsstudierenden auch Studierende naturwissenschaftlicher Fächer für ihre späteren Berufsfelder.
In den 1990er Jahren wurde die wissenschaftliche Station durch erhebliche Investitionen aus Mitteln der Bundes- und der Landeshochschulförderung modernisiert und so auf die gestiegenen Anforderungen der Ausbildung in bio- und geowissenschaftlichen Studiengängen ausgerichtet.
Aber auch Studierende anderer Fachrichtungen der Universität nutzen die Ökologische Station und erwerben interdisziplinäre Kompetenzen, um sich auf die Herausforderungen eines internationalen Arbeitsmarktes vorzubereiten. Diesem Anliegen ist auch der Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen im naturwissenschaftlichen Bereich und deren Feldstationen verpflichtet.
Deshalb hat sich die Universität Potsdam einem Netzwerk von biologischen Stationen angeschlossen. Durch solide Untersuchungen in zumeist angewandten Forschungsfeldern hat sich die Ökologische Station Gülpe inzwischen zu einem verlässlichen Partner und Berater für die Einrichtungen in Verwaltung, Landnutzung und institutionellem Naturschutz entwickelt.

Als Vertreter der Medien sind Sie zur Festveranstaltung anlässlich des Jubiläums der Station herzlich eingeladen.

Zeit: 1.6.2018, 11.00 Uhr
Ort: Ökologische Station Gülpe, 14715 Havelaue OT Gülpe
Kontakt: Prof. Dr. Jana Eccard, Institut für Biochemie und Biologie,
Dr. Ralf-Udo Mühle, Ökologische Station Gülpe
Telefon: 0331 977-1923 bzw. 033875 30621
E-Mail: eccard@uni-potsdam.nomorespam.de; muehle@uni-potsdam.nomorespam.de
Internet: https://www.uni-potsdam.de/en/ibb/ibb/places/field-station-guelpe/ueber-die-station.html
Foto: Ökologische Station Gülpe / Foto:  Ralf-Udo Mühle

Medieninformation 25-05-2018 / Nr. 083
Petra Görlich

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
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Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de