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Forschung zum Mitmachen – Universität war Gastgeberin des Potsdamer Tags der Wissenschaften 2018

Das Forschercamp in Golm. Foto: Karla Fritze.

Das Forschercamp in Golm. Foto: Karla Fritze.

Die Zuschauergruppe versammelt sich draußen vor dem gestreiften Absperrband und schaut auf die weiße Tonne, in der bunte Kugeln im Wasser treiben. Zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin in Kitteln füllen flüssigen Stickstoff in eine Flasche, schließen diese eilig und werfen sie in die Tonne. Einige Sekunden passiert nichts, dann gibt es einen lauten Knall: Die Tonne fliegt einen halben Meter über den Boden und das Wasser mitsamt Kugeln bis über das Dach des nächsten Hauses. Die Zuschauermenge applaudiert. Das Experiment „TrashCano“, das einen Vulkanausbruch nachstellte, war eines der Highlights des 6. Potsdamer Tages der Wissenschaften 2018 auf dem Universitätscampus Golm.

Jann Jakobs, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., der Präsident der Uni Potsdam, und Dr. Steffen Kammradt, der Sprecher der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung Brandenburg, begrüßten die Gäste des diesjährigen Potsdamer Tages der Wissenschaften. „Es ist ein Tag zum Mitmachen“, erklärte die Moderatorin Franziska Maushake und lädt zum Forschen und Entdecken an diesem sonnigen Samstag ein.

Auf dem Campus der Universität Potsdam wimmelte es von Menschen, welche die Angebote der verschiedenen Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen besuchten. Über 200 Programmpunkte gab es zu sehen. Ob sie nun gerne mit Robotern, Chemikalien oder Lasern experimentieren, die Sonne und die kleinsten Teilchen der Natur betrachten, bei Vorträgen zuhören oder doch lieber selbst aktiv werden wollten — das vielfältige Programm bot sowohl den großen als auch den kleinen Besuchenden unzählige Möglichkeiten, sich den Tag aufregend zu gestalten.

Auch das Forschercamp war dieses Jahr wieder sehr beliebt. Hier konnten Musikinstrumente gebaut, modernste Fahrräder ausprobiert und tanzende Roboter betrachtet werden. In den Häusern bastelten Kinder Flummis, kleine Roboter oder ihre eigenen Hermetosphären. Derweil informierten sich Erwachsene über ihren ökologischen Fußabdruck, ihre eigene Gesundheit und über viele weitere spannende Themen.

Das schöne Wetter lud zum Sitzen an den Essenständen unter freiem, blauem Himmel ein. Dazu wurde die Veranstaltung auf der Bühne von verschiedenen Bands und Vorführungen bis zum Abend begleitet. Der Tag ging genauso schön zu Ende, wie er vor nicht einmal sieben Stunden angefangen hatte. Die neugierigen Gäste besuchten die letzten spannenden Veranstaltungen und genossen in vollen Zügen die warme Abendsonne. Der diesjährige Potsdamer Tag der Wissenschaften war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Text: Marieke Bäumer und Alina Grünky
Online gestellt: Jana Scholz
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de