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Unterwegs in Nigeria – 12. Oktober 2017

Studierende der Anglistik und Amerikanistik auf Exkursion nach Ibadan
Der „German Circle“. Foto: Isabel Dückert/Valerie Pobloth.

Der „German Circle“. Foto: Isabel Dückert/Valerie Pobloth.

12. Oktober – Ibadan

Heute steht ein weiterer Unitag an. Um 10 Uhr sind wir mit dem Deutschlehrer Lanre „Larry“ Okuseinde verabredet, um ihn bei seinem Unterricht zu unterstützen und mit Deutschstudierenden in Kontakt zu kommen. Doch schon vor seinem Büro erfahren wir, dass Larry heute keine Zeit hat, da er Klausurergebnisse eintragen muss. Und so begrüßt uns Larry zwar herzlich, bittet uns aber, an einem anderen Tag wiederzukommen. Dafür schlägt er uns vor, um 14 Uhr beim German Circle dabei zu sein. Ein Angebot, das wir gern annehmen. 
Beim German Circle treffen sich Deutschstudierende aus allen Jahrgangsstufen, um sich auf Deutsch zu unterhalten, Spiele zu spielen und sich gegenseitig bei ihren Hausaufgaben zu helfen. Anstatt von einem Dozenten wird die Gruppe von der selbst gewählten Präsidentin Love geleitet. Sie moderiert auch die heutige Stunde und stellt uns den anderen vor. Wir sind beeindruckt, wie gut selbst die Anfänger schon Deutsch sprechen können und wie viel sie über die deutsche Geschichte und Geografie wissen. Unser Quiz an der Tafel zu Deutschlands Nachbarländern ist schnell gelöst. Es folgt eine witzige Spielrunde mit „Ich packe meinen Koffer“ und Scharade. Hier merkt man, wie überlegen die älteren Studenten den jüngeren sind. Das Deutschstudium an der Universität von Ibadan dauert insgesamt vier Jahre. Danach legen die Studierende, je nach Sprachniveau, eine B2 oder C1-Prüfung im Goethe-Institut in Lagos ab. Häufig wird das Fach Deutsch hier mit einer anderen Sprache, European Studies oder Linguistik als Doppelbachelor verknüpft.

Text: Sandra Hesse, Anna Korneva und Valerie Pobloth
Online gestellt: Alina Grünky
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de

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