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Sensible Medien – Erstes Symposium des Forschungskollegs „SENSING“

Eine Person schaut auf ein Smartphone.

Neuro-Training-Devices, hier mit dem Smartphone fotografiert, sollen durch simples Ertasten bestimmte Hirnregionen aktivieren, um unübersichtliche Datenmengen wortwörtlich greifbar zu machen. Foto: Oskar Smollny/ZeM

Wahrnehmen, Erfahren und Verhalten werden heute mehr und mehr über sensorische Medien bestimmt. Was sie erfassen und wie sie uns steuern, erforscht seit Ende 2018 das Forschungskolleg „SENSING: Zum Wissen sensibler Medien“. Das erste Symposium des Kollegs fragt nach neuen Wahrnehmungsweisen, die mit sensorischen Medien einhergehen. Unter dem Titel „SENSING – Fragmentierte Zonen des Übergangs“ diskutieren Forscherinnen und Forscher die Geflechte aus humanem und technischem Erfassen und Empfinden, deren Wechselwirkungen, Übertragungen und Übergänge. Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Sie findet am 20. und 21. Juni auf dem Campus der Fachhochschule statt.

Zur Begrüßung und Einführung sprechen Marie-Luise Angerer (Professorin für Medientheorie / Medienwissenschaft an der Universität Potsdam und Sprecherin des Forschungskollegs), Robert Seckler (Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Potsdam), Eva Schmitt-Rodermund (Präsidentin der Fachhochschule Potsdam) und Jens Eder (Vizepräsident für Forschung und Transfer der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF).
Die sechs Vorträge des Symposiums behandeln Fragen zum medientechnologisch konfigurierten Zusammenspiel von Sinnen und Sensoren in unterschiedlichen Anwendungskontexten. So nimmt Florian Sprenger, Juniorprofessor für Medienkulturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, autonome Technologien der Gegenwart am Beispiel selbstfahrender Autos in den Fokus. Anhand haptischer Schnittstellen in Virtual-Reality Anwendungen wird Carolin Höfler, Professorin für Designtheorie und -forschung an der TH Köln, unter anderem diskutieren, wie eine Stärkung des Tastsinns in Virtual-Reality-Szenarien neue Möglichkeiten für die virtuelle Gestaltungspraxis eröffnen könnte.
Seit 2018 und noch bis 2022 untersuchen die Doktorandinnen und Doktoranden in dem von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungskolleg Sensortechnologien, sensorisches Design und technisch-organische Operationen in Theorie und Praxis. Beteiligt sind die Universität Potsdam, die Fachhochschule Potsdam und die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Die Promovierenden durchlaufen eine einjährige Praxisphase bei Partnerinstitutionen und -unternehmen und werden dabei von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begleitet. Den organisatorischen Mittelpunkt des Forschungskollegs bildet das Brandenburgische Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) als gemeinsame Forschungseinrichtung der Hochschulen des Landes Brandenburg.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird erbeten unter: registrationsensing-mediade

Zeit: 20.–21.06.2019
Ort: Fachhochschule Potsdam, Kiepenheuerallee 5, Haus D/Hörsaal, 14469 Potsdam
Kontakt: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Institut für Künste und Medien/Europäische Medienwissenschaft
Telefon: 0331 977-4170
E-Mail: angereruni-potsdamde
Internet: www.zem-brandenburg.de/de/sensing/symposium2019.html
Foto: Neuro-Training-Devices, hier mit dem Smartphone fotografiert, sollen durch simples Ertasten bestimmte Hirnregionen aktivieren, um unübersichtliche Datenmengen wortwörtlich greifbar zu machen. Foto: Oskar Smollny/ZeM

Medieninformation 11-06-2019 / Nr. 068
Jana Scholz

Universität Potsdam
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Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde