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Spürtechniken – Tagung zur Sensibilität von Natur und Medien

Twitternde Kiefer im Britzer Wald des Thünen-Instituts für Waldökosysteme mit WLAN-Anschluss (Foto: Birgit Schneider)

Twitternde Kiefer im Britzer Wald des Thünen-Instituts für Waldökosysteme mit WLAN-Anschluss (Foto: Birgit Schneider)

Warum erscheinen Pflanzen als sensitiv? Welche Einfühlungstechniken von Pflanzen lassen uns empfindsam werden für den Klimawandel? Und warum schirmen sich Menschen, die in die Natur gehen, gleichzeitig mit High-Tech gegen diese ab? Diesen und anderen Fragen geht die Tagung „Spürtechniken. Von der Wahrnehmung der Natur zur Natur als Medium“ nach, die  vom 24. bis 25. Mai am Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) in Potsdam stattfindet. Veranstaltet wird die Konferenz von den Medienwissenschaftlerinnen Birgit Schneider und Desiree Förster von der Universität Potsdam und der Medienkulturwissenschaftlerin Evi Zemanek von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Die Medialität der Natur in Wissenschaft und Kunst steht im Zentrum der Potsdamer Tagung. Die Forscherinnen und Forscher werden insbesondere den Begriff der Atmosphäre ausloten, sowohl in meteorologischer als auch in ästhetischer Perspektive. Könnte er dazu dienen, das Natürliche nicht als Gegenüberstehendes, sondern als das uns Umgebende und uns Durchdringende neu zu fassen? Die Referenten fragen außerdem nach neuen Wissens- und Handlungsweisen im Angesicht von Klimawandel, Artensterben und Luftverschmutzung und sie erörtern die Gegenwart sinnlich-leiblichen Spürens.
So wird sich der Landschafts- und Naturtheoretiker Ludwig Fischer  in seinem Vortrag „Körperlose Natur?“ mit Fragen der leiblich-sinnlichen Erkenntnis befassen. Der Medienwissenschaftler Martin Siegler von der Bauhaus-Universität Weimar widmet sich dem Thema „Emissionen spüren. Für eine Ökologie des Ausgestoßenen“ und die Kulturwissenschaftlerin Yvonne Volkart von der Fachhochschule Nordwestschweiz spricht über „Ökodaten – Ökomedien – Ökoästhetik. Spürtechniken als ästhetische Lösungsmodelle in der Technosphäre“. Neben den Vorträgen wird es viel Raum für alternative Formate und Diskussionen geben. Unter anderem bieten die Veranstalter einen „Spürspaziergang“ im Park Sanssouci an. Im Anschluss an die Tagung wird am Samstag von 9:30 bis 13 Uhr die „AG Eco Media: Medien der Natur“ gegründet. Da der Platz im ZeM begrenzt ist, bitten die Veranstalterinnen vom Besuch einzelner Vorträge abzusehen. Verbindliche Anmeldung unter: medienoekologie@uni-potsdam.nomorespam.de
 
Zeit: 24.–25. Mai 2018, jeweils 09:30-20:00 Uhr
Ort: Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM), Hermann-Elflein-Str. 18, 14467 Potsdam
Kontakt: Prof. Dr. Birgit Schneider, Institut für Künste und Medien
Telefon: 0331 977-1873
E-Mail: birgit.schneider@uni-potsdam.nomorespam.de
Internet: http://www.uni-potsdam.de/fileadmin01/projects/medienoekologie/SpuertechnikenProgramm2seitig_neu.pdf
Foto: Twitternde Kiefer im Britzer Wald des Thünen-Instituts für Waldökosysteme mit WLAN-Anschluss (Foto: Birgit Schneider)

Medieninformation 15-05-2018 / Nr. 076
Jana Scholz

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1474
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Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de