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Klimaschutz an der Uni Potsdam

Professor Joachim Ludwig (l.) und Professor Gisbert Fanselow (r.) übergeben die von 260 Beschäftigten unterzeichnete Selbstverpflichtung zum Verzicht auf dienstliche Kurzstreckenfüge an den Präsidenten der Universität, Prof. Oliver Günther, Ph.D. (Foto: Universität Potsdam/Horn-Conrad).

Professor Joachim Ludwig (l.) und Professor Gisbert Fanselow (r.) übergeben die von 260 Beschäftigten unterzeichnete Selbstverpflichtung zum Verzicht auf dienstliche Kurzstreckenfüge an den Präsidenten der Universität, Prof. Oliver Günther, Ph.D. (Foto: Universität Potsdam/Horn-Conrad).

Die Universität Potsdam verstärkt ihre Anstrengungen im Klimaschutz. „In der Erd- und Umweltforschung, der Biologie und Physik, aber auch in den Sozialwissenschaften liefern wir wichtige Daten zum besseren Verständnis des Klimawandels und seiner Konsequenzen. Aktiv zum Klimaschutz beizutragen ist für die Universität Potsdam alternativlos“, sagt deren Präsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. Zum Ende des Jahres soll ein umfassendes Klimaschutzkonzept verabschiedet werden. „Damit wird die Universität zum Beispiel in den Bereichen Energie, Mobilität und Beschaffung nachhaltiger wirtschaften“, so der Kanzler der Universität, Karsten Gerlof.

Die Maßnahmen zum Klimaschutzkonzept wurden in mehreren Workshops seit Mai 2019 unter Einbeziehung von Beschäftigten, Forschenden und Studierenden erarbeitet. Hier sind sehr konkrete Ideen im Großen wie im Kleinen entstanden: So wird in energiesparendere Beheizung und Beleuchtung investiert werden, Computerserver sollen stärker zentralisiert werden, um sie energieeffizienter betreiben zu können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können künftig Dienstfahrräder nutzen und der Bürobetrieb soll konsequent auf Recyclingpapier umgestellt werden.

Unabhängig davon haben Universitätsangehörige weitere Initiativen gestartet, beispielsweise eine Selbstverpflichtungserklärung zum Verzicht auf dienstliche Kurzstreckenflüge unter 1.000 Kilometern, die von 260 Beschäftigten unterschrieben wurde. Während für den wissenschaftlichen Austausch auf Konferenzen oder bei internationalen Projekten Langstreckenflüge derzeit nicht gänzlich vermieden werden könnten, ließen sich Kurzstrecken fast immer mit der Bahn bewältigen, sagt der Linguist Professor Gisbert Fanselow, der Mitglied der Umweltkommission des Senats ist und die Unterschriftensammlung an der Universität Potsdam organisiert hat. An der Initiative, die von der Technischen Universität Berlin ausging, beteiligen sich zahlreiche Beschäftigte Berliner und Potsdamer Hochschulen.

Foto: Professor Gisbert Fanselow übergibt die von 260 Beschäftigten unterzeichnete Selbstverpflichtung zum Verzicht auf dienstliche Kurzstreckenfüge an den Präsidenten der Universität, Prof. Oliver Günther, Ph.D. (Foto: Universität Potsdam/Horn-Conrad).

Medieninformation 19-09-2019 / Nr. 121
Dr. Jana Scholz / Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
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