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Zehn Fragen für ein Buch – „Gut gestimmt: Diagnostik und Therapie bei Dysphonie“

Das Herausgeber-Team des Bandes „Gut gestimmt: Diagnostik und Therapie bei Dysphonie“. Foto: Tom Fritzsche.

Das Herausgeber-Team des Bandes „Gut gestimmt: Diagnostik und Therapie bei Dysphonie“. Foto: Tom Fritzsche.

Zehn Fragen für ein Buch, gestellt an Tom Fritzsche, Özlem Yetim, Constanze Otto und Anne Adelt, Herausgeber des Buches „Gut gestimmt: Diagnostik und Therapie bei Dysphonie“, Universitätsverlag 2019.

Was steht in Ihrem Buch – in drei Sätzen?

Das Buch vereint die Beiträge des 11. Herbsttreffens Patholinguistik „Gut gestimmt“ in einem Band. Das umfasst sowohl die Vorträge zum Schwerpunktthema Diagnostik und Therapie bei Dysphonien (Stimmstörungen) als auch die Beiträge der Kurzvorträge und Poster zu weiteren Themen der sprachtherapeutischen Forschung und Praxis. Die Publikation richtet sich an alle SprachtherapeutInnen und Interessierte.

Hat Ihr Buch eine Geschichte? (Wie ist es entstanden: aus einer Tagung, einem Projekt, einer Dissertation?)

Seit 2007 wird an der Universität Potsdam in Kooperation mit dem Verband für Patholinguistik e.V. (vpl) das jährliche Herbsttreffen Patholinguistik durchgeführt. Die Beiträge eines Herbsttreffens erscheinen anschließend jeweils im Tagungsband. Wir freuen uns über die bisher elf erschienenen Bände dieser Reihe und natürlich auch auf die noch kommenden. Zwei davon sind bereits in Arbeit.

Warum ist Ihr Buch wie kein anderes?

Die Reihe dokumentiert seit nunmehr einem Jahrzehnt aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Sprachtherapie. Durch die jährlich wechselnden Schwerpunktthemen werden verschiedene Aspekte beleuchtet und bieten den TeilnehmerInnen Gelegenheit, alles noch einmal nachzulesen und denjenigen, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, sich über die Inhalte zu informieren. Darüber hinaus präsentieren NachwuchswissenschaftlerInnen und auch Studierende der Patholinguistik und anderer sprachtherapeutischer Studiengänge auf dem Herbsttreffen ihre Forschungsergebnisse. Mit dem Tagungsband können auch angehende WissenschaftlerInnen bereits früh in ihrer Karriere einem breiten Publikum ihre Publikationen zugänglich machen.

Sie veröffentlichen im Universitätsverlag Potsdam – und damit open access. Warum?

Der kostenlose Zugang zu Informationen, die größtenteils in Forschungsprojekten finanziert durch die öffentliche Hand gesammelt wurden, ist ein wesentlicher Punkt bei der Veröffentlichung. Die Infrastruktur und Expertise des Universitätsverlags Potsdam kommt uns dabei sehr entgegen. Der freie Zugang zur Online-Version des Tagungsbandes macht so die Beiträge des Herbsttreffens für alle Interessierten schnell und unkompliziert verfügbar.

Wer sollte Ihr Buch lesen – und wann?

Der Band ist hoffentlich nicht nur für Studierende interessant, die sich über Stimmstörungen informieren möchten, sondern auch für bereits praktisch tätige SprachtherapeutInnen mit unterschiedlichen Ausbildungshintergrund sowie für alle Interessierten an dieser Thematik, denn guter „Stimmung“ sollte jedeR sein. Und auch für LeserInnen, die sich für andere sprachtherapeutische Fragestellungen interessieren, bietet der Tagungsband ein breites Spektrum an Themen. Die Beiträge sind unterschiedlich lang, sodass man auch mal zwischendurch (in der Bahn, in einer Pause oder vorm Schlafengehen) darin blättern kann.

Was lesen Sie selbst?

Tom Fritzsche: Ich liebe diese sog. Bücherzellen, in den man kostenlos Bücher tauschen kann. In und um Potsdam gibt es ja einige. So habe ich schon in Büchern geschmökert, die mir sonst nie in die Finger gekommen wären.
Özlem Yetim: Ich lese eigentlich alles, was ich in die Finger kriege, außer Historienromanen. Wenn es allerdings „nur so nebenbei“ sein soll, dann am aber liebsten skandinavische Krimis.
Constanze Otto: Ich lese phasenweise ein bestimmtes Genre. Mal überwiegen Krimis, mal Historienromane und manchmal ist sogar Fantasy dabei.
Anne Adelt: Aufgrund der neuen Wahlheimat sind es mittlerweile öfter auch mal sogenannte Provinzkrimis mit Geschichten aus Niederbayern und Umgebung. Da kann man die Menschen nochmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen.

Was hat Spaß gemacht beim „Buchmachen“ – und was eher nicht?

Da wir ein Team sind, variieren die Vorlieben. Die eine mag das Korrekturlesen lieber, der andere das Formatieren und die nächste den Kontakt mit den AutorInnen. Etwas anstrengend kann die Durchsicht von letzten Änderungen sein, wenn man eigentlich meint, das Buch sei schon fertig. Aber meist finden sich immer noch ein paar Kleinigkeiten und irgendwann muss man einfach loslassen. Umso größer ist dann die Freude, wenn dann das gedruckte Exemplar vorliegt.

Auf einer Skala von 1 bis 10: wie gut ist Ihr Buch?

Natürlich 10! :-)

Wenn Sie könnten: Würden Sie sich für das Buch einen Preis verleihen – und wenn ja, welchen?

Wir sehen das Buch als Teil der Reihe „Spektrum Patholinguistik“ und sind stolz darauf, dass sie nach so vielen Jahren aktiv weiter geführt wird. Ein Preis für Hartnäckigkeit und Ausdauer gebührt allen, die daran ehrenamtlich über all die Jahre mitgewirkt haben und natürlich auch den fleißigen AutorInnen!

Und nun noch 3 Sätze zu Ihnen …

Tom Fritzsche ist seit 2009 Laborkoordinator im BabyLAB der Universität Potsdam und auf dem Gebiet der Spracherwerbsforschung aktiv.
Özlem Yetim ist akademische Sprachtherapeutin in Elternzeit und arbeitet an ihrer Promotion zum Thema Qualitätsmanagement in sprachtherapeutischen Praxen.
Constanze Otto arbeitet als Sprachtherapeuten in einer Praxis in Karlsruhe.
Anne Adelt arbeitet an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie in Regensburg.

„Zehn Fragen für ein Buch“ öffnet die Tür zum Potsdamer Universitätsverlag und stellt regelmäßig Neuerscheinungen vor. „Gut gestimmt: Diagnostik und Therapie bei Dysphonie“ ist hier online verfügbar – oder hier als Buch zu bestellen. Weitere Neuerscheinungen aus dem Universitätsverlag hier.

* Den Autorinnen und Autoren steht es frei, welche der zehn gestellten Fragen sie beantworten wollen. Deshalb kann es passieren, dass letztlich nicht zehn Fragen und Antworten veröffentlicht werden.

Text: Matthias Zimmermann
Online gestellt: Matthias Zimmermann
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde